Din
Dosis reizenden LiqveurS würdig ist. Ein solches schulgerechtes Dinerdal außer seinen natürlichen Folgen noch manche Consequeuz. Derbegnügte Gast bat die Pflicht, binnen den nächsten acht Lagen demWirth-eine» Besuch, die sogenannte Vloirs st» ckige-rion, znr schul-dige» Danksagung zu machen und will er bald wieder geladen sey»«dinnen funfzebn Tagen d> n Besuch zu wiederhole». Dieses nennendie Pariser Visire ä'apusrir. Ferner muß er seinen Dank dadurchausdrucken, daß er, falls die Erwiederung der angethanen Ehre sei'nen Verhältnisse» nicht zusaget, sein möglichstes für die Unterhaltungbei Tafel durch Anerboten, witzige Einfalle ic. thut (in der ParistrSprache »ayee on niyrinois cke Sin^e) IN jedem Falle aber unter achtLagen nicht über den Wirth medlsirt. Je köstlicher das Diner-, dcstöbesser und dauerhafter der gute Leumund, welchen die Gäste der»Wirth schuldig sind, der es sonach in seiner Macht hat, allen best»Zungen das Dreschen auf seine Person zu verbieten. Die Feinde»der Französischen Küche verdient ihre Wechselwirkung aus den feine»Ton vollkommen, der sich in unzähligen Lafelregela ansipricht »»»macht daher Paris auch zur Ceukraldchorde der Leckerei. L>i»»r x»'oe-eur. nenne» die Franzose», wenn man mit einem fehlgeschlagen^»Besuche oder sonst die Zeit des Mittagsmahls versäumet dar undnun den Appetit mit einem Gerichte frischen Obstes stillen muß«Dinor wenn man ohne besondere Einladung zu Mittag m»
vorlieb zu nehmen veranlasset wird oder veranlasset. Es gibt u»»macht weder Prälensio» noch Consequcnz. . ^
Dinkel, eine Getreide-Art, welche von Sinne' zum Weijs»gerechnet wird, mit vierblättrigen abgestumpften Kelchen und Bl»khen; auch Dinkelweizen. N. L. Spelt, oder Quälkok»-Ändere unterscheiden Dinkel uud Spelt, indem der erste «»-ein Korn, der andere aber zwei Körner ln einer Hülse haben soll. 2 »L>. D. beißt dieses Gewächs auch Amelkorn. Die KornerlM"werden , wenn sie noch in den Hülsen stecken, Besten, Besen, Fast»'wenn sie aber aus der Hülse sind, Kerne genannt.
Dinte, gemeine. Dieses Schreibmaterial kann man von ">»»'«derlei Farben bereiten, doch ist die schwarze Dinte die gebräuchlichst-'Mehrere Chemiker haben sich bemüht ihre Bereitung zu vervollkoM»'nen. Viel hat ein Engländer Lewis geleistet, und er gibt folgend-Vorschrift: In drei dröseln weißen Weius oder auch Weinessigs >»».man z Unzen Galläpfel. i Unze Blauholz und i Unze grünen Vitl»-eine halbe Stunde laug kochen, setzt dann iZ Unze arabisches G»m».'hinzu, und gießt die ganze Mischung, wenn das Gummi geh»»'»ausgelöst ist, durch ein Haarsieb- Der berühmte van MonS e»''psieblt folgende Zusammensetzung: 4 Unzen Galläpfel, 2^ Unze -s,zur Weiße calcimrtes schwefelsaures Eisen und 2 Pinten Wasser labman 24 Stunden lang in der Kälte insmidircn, thut 10 Quentchf'arabisches Gummi hinzu, und verwahrtes in einer offnen, »d«blvß mit Papier leicht verstopften FIa>cbe. Ein anderes Rezept > 1 -folgendes: Man nebme l Pfund Galläpfel. ü Unzen arabische«mi, eben so viel Eisenvitriol und 4 Pinten Bier oder Wasser- D -Galläpfel werden zerstoßen, und bleiben baun 24 Stunden langAufguß stehen; hierauf setzt man das gröblich zerstoß»« G»»'» 'hinzu, und läßt es auflösen; nachstdem thut man de» VitriolMasse, der diese sogleich schwär; farbk, und seid. r sie endlich d»sAein Haarsieb. Eine gute rothe Diäte erhalt man nachfolgend-'Rezept: Ein Viertel Pfund des besten Fernambukhvlzes wird mit ^