Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Dur Dio 279

Akstvß^nkn Mann« nnd eben so viel Wein'steinrahm in einemN-.i, ^ zur Hälfte eingekocht, und in der noch warmen

A,'"b rHiaer und qutc« arabische« Gummi von jedem 2 Loth ausgelost.§'ü^" Leben mir Alannerde abgestumpfte und mit Gummi?"°>Loaufiosungkn. Grüne Dinte erhalt man au« Grün-»i^irk mit Weinessig und etwa« Gnmmi vermischt. Safran,vuaim u„d Gummiwaffer geben eine gelbe.kia>-.i7.^bn, sympathetische. Hierunter versteht man Flüs-,i°'> ,""vbne alle, oder doch ohne merkliche Farbe, mit welchen sich.^"sichtbare Schrift auftragen laßt, die man nach Beliebe» durchd-ne'!°der Art von ivmpathctlscher Dinre eigene Mittel, sehrg, machen kann. Die Chemie gibt sehr viele Vorschriften der-Dinten zn verfertigen. Schon Ovidiu« ertheilt den unterHer Aufsicht gehaltenen Mädchen, die gern an ihre Liebhabert»,« " möchten, den Rath, die Schrift mit frischer M'I» aukzu-

und wann sie getrocknet ist, Kohlenstaub oder Ruß darüberJ„ dbn neuern Zeiten bat die Chemie viel bessere Prv-Arc verfertigen gelehrt. Wenn man grünen Vitriol inder » und ,etwa« Alaun dazu seht, um zu verhüten, daß

L^„ö"Mlche Eiscnnjederschlag nicht niederfällt, welcher, wofern diesticht die Oberhand hat, allezeit zn entstehen pflegt; so kannsch " n>tt dieser Auflösung eine unsichtbare Schrift aufsetze», die sebrerscheint, wenn man sie mit einem gut gesättigten Galläpfcl-eine "feuchter. Man kann anch an« der gemeinen schwarzen Dinteb„..mmparhetische verfertigen. Au diesem Zwecke benimmt man ihrdam?, ^mischte Salpetersäure die Farbe. Die Schrift, die mann>z» .Mträgt, fällt unsichtbar an«, kommr aber znm Vorschein, wennDim,, mcr aufgelöstem flüssige» Alkali befeuchtet. Die berühmteMuiia m.der Kälte unsichtbar, aber nach einer mäßigen Etwa»

Man 'ste kann man auf eine ziemlich leichte Art verfertigen,

ziehend"" dazu die in Materialhandlungen käufliche Zaffer, unddie vermittelst der Digestion in Königswasser da« au«, wa«

welcheauflöse» kann, d. h. die metallische Erde des Kobalds,Aüs>^r.. ' der Verglasnng das Blau gibt; dann verdünnt man dieseDie mit etwas Wasser, damit sie nicht durch das Papier schlage,blnu^tt von dieser Dinte ist unsichtbar, erscheint aber schön gründer ' '"nn man sie auf einen gewissen Grad erhitzt- Sobald sie wie-sel-m,-!?- verschwindet sie gänzlich, und so kann man sie durch wech»Är n» ,- l"Mng und Erkältung bald sichtbar bald unsichtbar machen,darma^»»""" Eich .bäten,, sie nicht mehr zu erhitzen als zur Sicht-et ist, weil sie sonst immer sichtbar bleibr. Mit die-

die /»chen Dinte kann man Landschaften zeichnen; in denen"erlor», ^re Erde ihren Schmuck, das Grün, durch den Winterverw.,no 5 »' bie sich - wenn man will, in Früdliugslandschaf-muff,«, so bald man sie einem gehörigen Grade vonausgcf,-,h°"bletzt. Man hat diesen Einfall schon auf Feuerschirmen

bkit C»»,^.sDioikesi's, Diöcesis), hieß bei den Römern seit derche uiitc» Großen eine gewisse Anzahl von Provinzen, wel-

len gk,, »; "b>n Prafcctcn standen; in der Kirchcnverfassung der Cbri-rjcht«b»-, ch ^udesbezirk, der in kirchlichen Angelegenheiten der Ge-ruch ein?« Erzbzfchoss unterworfen war. Nachher bat manSumme der w, suchen Kirchsprengel, und bei den Protestanten diePlarrne«, welche unter der Zuspection eines Supcrin-