Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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len. Die Jnickten scheinen übrigens durch den süßlichen Gast der !Blatter, der miß ihren Drüsen schwitzt, angelockt zu werden. Ebe- ^mals kostete enre Dionäa -er großen Sclrenheir wegen in England ,roo. bis 2zo .Thäler; jetzt ist sie schon gemeiner, und kann s»r !einige-G-»neen gekauft werden. Reiten Samen dar diese Pflanzein Europa noch »och nicht bringen wollen.

DlvnysiuS von Halicarnaß in Carlen, geboren vor EbristtGeburt 7s/z-;/ kam als ein gelehrter Kunstrichtcr und Lehrer der Be-redsamkeit um die 1.87. .Olympiade nach Rom, und schrieb zur Be-lehrung seiner Landslepk.e eine Römische Archäologie in 20 Luch.»worin er die altere Geschichte und Verfassung Roms biö auf de» jAnfang des Polybius erzabir. 'Wir besstzen davon die 11 erstenBücher, und von den übrigen einige Fragmente. Sein aajäbklgetAuf-nrhalt in Rom, der Umgang mit de» gelehrtesten Römern unddie Benutzung der.ältern Annalisten machen ihn sür den kritischenGeschichtsforscher sehr wichtig, wiewohl seine rhetorische Behandlungdes Pragmatismus bedeutend-» Einfluß auf die Darstellungder Nömilchen Sagengeschichle gehabt hat. Luch als ästhetischerSchriftsteller bat Dich»ysiuS einen bedeutenden Werth, nur »er» >dienen -die bisher gehörigen Werke eine kritische Sichtung. So ge-hört die -Ar» ri>ororic-> nur zum Theil dem DionysiuS, und istnach ihrer gegenwärtigen Zusammenstellung wahrscheinlich aus den>

Z. Jahrhundert nach Christi Geburt.

DronysiuS der Leltere, gest. im I. Z86 vor Christi Geburt,ward aus einem Schreiber General der S pro kzisan e r, und in derFolge ihr Beherrscher (Tyrann). Er behauptete die höchste Gewalt5X Jahre, während welcher er dieselbe so fest gegründet hatte, baßrstm ftin Sohn ruhig darin nachfolgen konnte. Seine Herrschsucht,sein Mißtrauen, sein Geiz würden ihn vielleicht gestürzt haben, wen»er weniger fein und populär gewesen wäre. Er hatte übrigens die Lä-cherlichkeit, bei mittelmäßigen Lalenr,« als Dichtergenie glänzen »üwollen. — DionysiuS der Jüngere, Sohn und Nachfolger desvorigen, nicht weniger DeSpot alö sein Vater, jedoch ohne die Klug-heit desselben zu besitzen,, behauptete sich 12 Jahre in der Oberherr-schaft, bis ihn Dion, sem.Schwager, und zuletzt Limolevn, gänz-lich vertrieb. Er hielt sich nachher zu Korinth als eine angesehenePrivatverson, 'keineswegs aber als Schulmeister, auf, wie gewöhn-lich geglaubt wird. Als Tvrann von Syrakus berief er den Plal«zu sich, welchen Umstand Wieland im Agathon zu meisterhaftenDarstellungen benutzt hat.

Diopter- r) Das Lbieheu auf einem Astrolabium oder Meß-instrument; die zwei Löcher, durch die man sehen muß. 2) C>nwundärztilches Werkzeug, womit man die Gebärnittfteköffnet, um die todte Leibesfrucht herauszunehmen; Muttkk-spieqel.

Dioptrik, heißt die Lehre von den gebrochenen Lichtstrahlen,oder vom Lichte, welches durch verschiedene brechende Mittel, z. B'durch Luft, Glas und Wasser geht. Die Dioptrik macht also einenLbcil der Optik, d. i. der Lelwe vom Sehen überhaupt aus. Swerklärt zuerst die Lehre von der Brechung der Lichtnrahlen, wor-aus sich die Wege leicht bestimmen lassen, welche die Lichtstrahlennehmen, wenn sie in ebenen und krummen Flächen gebrochen wer-den. Hieraus leitet man die Eigenschaften der Linsengläser,Beschaffenheit der Strahlenbrechung i»i menschlichen Luge, »>e