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senkrecht ziehen oder sich denken kann, heißt die Direktionslinie.Direktor, ein Vorsteher, Lberaufseber; z. B. ein Schuldirektor,der einer Scbulansialt vorsieht, und von dessen Anordnung die ganz?Einrichtung derselben abhängt. Direktrice, eine Vorsteherin,z. B. eine Säiauspieldirektrice.
Direktorial - Kantou, heißt nach der neuen Bundesver-fassung der Schweiz vom I. iMZ derjenige unter den 6 Kantonen,in dessen Hauptstadt wechselsweije ein Jahr lang der Landamniander Schweiz ist.
Direktorium, das. Unter dieser Benennung verstand manein Kollegium von 5 Männern, welchem nach der ehemaligen Franzö-sischen Konstitution die vollziehende Gewalt übertragen worden war.Die beiden gesetzgebenden Rathe erwählten die Mitglieder dazu; alleJabre ging einsah, nnd ward durch ein neues ersetzt. Ein Mitgliedhatte auf drei Monate, unter dem Titel des Präsidenten, denVorsitz, und fertigte die Staatsbotschaften unter seinem Namenaus. Zahlreiche Ehrenwachen, prunkvolle Sraatsklcidungeu, undUeberflwß an allem, was den äußern Glanz befördern kann, verschaff-ten diesem Vollziehnngsrathe in den Augen des Volks ein noch größr-res Ansehen, als ihm seine sehr ausgedehnte Gewalt schon an sich ge-währte. Er wachte über die Vollziehung der Gesetze, verfügte übetdie bewaffnete Macht, sorgte für die innere und äußere Sicherheitdes Staats, unrerhaiidclce mit den auswärtigen Mächten, ernannteund nahm Gesandte an, und verwaltete überhaupt alles, was dirKonstitution von l?yi der königliche» Gewalt übertragen hatte-Die sieben Staatsniinistcr standen unmittelbar unter ihm, und erhatte völlig Macht, sie ab - und einzusetzen. Kein Bürger konnte übri-gens Anspruch aus eine Stelle im Direktorium machen, wenn er nichtvorher ein Mitglied deS gesetzgebenden Körpers oder Minister gewe-sen war. Durch die Revolunoii vom 18. Bnimajre vvm General Dd-naparto. jetzigem Französ. Kaiser, wurde diese Autorität, wie dirganze damit in Verbindung stehende Französ. Konstitution vom IahtZ, aufgehoben'.
i)i,. die vierte Saite der diatonisch-chromatischen Tonleiter,zwischen 6 und Kommt als Tviiarr selten in <tur vor; auch setztman selten ein ganzes Lonstück in «ii« moll, wegen der Verzeichnungder vielen Kreuze.
Discanr, s. Sopran.
Discant - Schlüssel» s. Schlüssel.
Dlscipe>l, der S»ü!er, Lebrling, Aöaling. Disciplindie Zucht und Ordnung; in der Schule: die Schiilzncht; im Svlda-renwesen : die Kriegs - oder Mannszucht, z. B. er ball strenge Di-fcivlin; seine Disciplin ist nicht die beste. «§rsie«i»»i.ic»-
die Kircheuzucht. zu welcher in der Römischen Kirwe alle äußer-lichen gortesdii-nstlicken Handlungen, Ceremonien, Fasten, Feiertagsgerechnet werden.» Wenn über die schlechte Disciplin in der Kirwegeklagt wird, so versteht man darunter die einaerissenen Mißbrauchtdie unordentliche Lebensart der Geistlichen u. dgl. m. Noch strengetgenommen versteht die Römische Kirche unter Disciplin eine freiwil-lig übernvmmene oder auferlegte Buße durch Srrictschläge, Ruthe?'hiebe u. dgl. Auch heißt Disciplin eine Lehre oder Wiffenscba'r,z, B. es sind auf dieser Universität für jede Disciplin eigene Lebrer-Selbst eine und dieselbe Wissen,Mast, z. B- die Rcchtswlssenschm,rheiik man in mehrere Disciplinen, d. h. Wissenschafrefäqrr. Die-