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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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einem Herameter vereinte» Pentameter. G» 1- B. Schil-lers Distichon auf das Distichon:

um Herameter steigt des SpringqucllS silberne Säule,

... Im Peutamckcr drauf fällt sie melodisch herab.

«)a sich der Erguß der Empfindung in dem fortstromenden Herame-ler, die Mäßigung in dem mit zwei fast gleichen Einschnitten ver»''I'Mrn Pentameter sehr lebendig abschildern; so ist dieß Versmaßvyue Zweifel die passendste Form für die Elegie (s. Elegie). Iu-»icich aber ist das Distichon mit seinem strömenden Herameter und hem-menden Pentameter zur liebliche» Einfassung einzeln, r kleiner Gemälde»on Gedanken und Empfindungen gemacht. Dieß ist denn auch dieualiirliche Ursache, warum der Grieche seine sentimentalen, satvri-und didaktischen Epigramme fast ausschließlich in diese FormM, und der Deutsche, wenn er diese Gattung nicht reimen will,auch hier mit glücklicher Wahl der Spur des weisen Griechen.Nationen, welche dieß Versmaß nicht haben, nennen wohl auchledes kleine Gedicht in 2 Versen ein Distichon; so z. V. Vvltaire'-^ufichrifc am Picdestal eines Amor :

gns nr »oi», voioi ton inartre,

1t esc, ii lo tut, ou le 6oit str«.

. DiStoniren, oder detoniren, heißt in der Tonkunst: au<°en, rechten Tone weichen. So wird z. B. von einer Sängerin»klagt, sie dlStvuirt, d. h. sie ist nicht konfest, singt zu hoch oderin tief.

,. DiStorsion, in der Chirurgie, die Verzerrung, VerdrehungIklneS Gliedes).

^ Disrributi 0 n, die Vertheilung oder AuSthelluug. In der/lkchtssprache ist der DiStributionsbescheid oder die DiStrt-^ mo „ sscn rcn z. das oberrichterliche Urthel, wie die KonkurSgü-" °ee Schuldners unter die Gläubiger vertheilt werden sollen.

, Distrikt, der Bezirk, das Gebiet, der Landstrich. BiSwei-auch insbesondere der Bezirk, der unter einerlei Genchtsbar-die best^' Polizei ist in unserm ganzen Distrikte nicht

Dithyrambus, ein Gedicht auf Bacchus» nach einem Bei»uamen desselben also genannt, den er hatte, weil er zwei Mal ge-boren war; ein Mal von seiner Mutter Eemele, und dann aus?kr Hüfte seines BaterS Jupiter. Diese Gedichte wurden zur Ehre1, »Gottes an seinen Festen gesungen. Da man diese Feste in allem"?uuu feierte, der dem trunkenen Gott gefallen mußte, so konntefehl?», daß auch der zu diesem Gottesdienst gehörende Dr-,,*^mbus eine Art trunkener Raserei athmete. Daher die Wör-unk»" ^'"selben gnf xlue fast unauflösliche Art verwickelt, kühnnäk.^MM'u zusammengesekt sind. Je mehr scheinbare Unordnung, jeN»I*?er Kühnheit des Trunkenen, desto dithyrambisch wahrer.^ der wilden phrygischen Tonart ward eS gesungen. Arion ausder"uf der Insel LeSbos wird kür den Erfinder gehalten (inkas.^-Olympiade), und in die öffentliche» Spiele führte sie zuerstniüie uns Hermione ein. Ein Griechisches Gedicht dieser Art istauf uns gekommen.

di, 77 " ° n 0. in der Tonkunst: ein Intervall von zwei Tönen:große Terz.

„Afters vonDitterSdorf (Carl), einer der beliebteste»mponisten unserer Nation, geb. 1730, Anfangs Violinist a» der