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war zu Metz, als er die erste« Stunden in der Chemie und Natur»geschichte nahm. Seine Fortschritte waren so schnell, daß die Akadc»rnie der Wissenschaften ihm den Titel eines ihrer Korrespondentenertheilte. Diese Kunst gewann ivn ganz für die Naturwissenschaften»er verließ den Militärdienst und unternahm beinahe sogleich seineReise in Sizilien. Bei seiner Rückkunft nach Frankreich, um dirEpoche des 4. Juli 1789, schlug er sich feierlich zur Revolutivnspat»tei, lehnte alle öffentlichen Anstellungen von sich ab und gab mehrereWerke heraus, die seinen Ruf vermehrten. Da aber die Prvskriptio»auch ihn traf, irrte er von einem Zufluchtsort zum andern, war end-lich in einem ruhigern Zeitpunkte an die Schule der Minen berufe»/Machte auf diesem Posten neue Fortschritte in der Karriere der Wl-sen>chaftea und nahm sich vor, ferne Resultate der Welt mitzutbetle»,aiS ihn Bonaparte mir sich nach Aegppten »abm. Er trug durch sei»*Verbindung in Malta viel zur Uedergabe des Platzes bei. Nach derNiederlage von Abukjr sah er sich genöthigt, an der kalabrischen Küstrzu landen, ward auf Befehl des Königs von Neapel ergriffen undln einen Kerker zu Messina geworfen, nur der Friede von 1800 konnteseine Fesseln lösen. Er nahm hierauf seine gewohnten Beschäfrigunüs»wieder vor und besuchte die Obcralpcu. 2 » den Schoß seiner Familiezurückgekehrt, starb er im November I 8 or in seinem 52. Jahre. NaDseiner Rückkunft war er alsbald zum Mitglied deü Crhallungssenat'ernannt worden.
Uoloss. hinterlistig, betrüglich. voln,. der Betrug. 2 "der Nechrelehre kommt vor: llolus Konus, ein guter Bclrug; d. »'eine erlaubte List, die nichts Böses zur Absicht hat, und llolu» w»'1 >w: ein böser oder boSdafter Betrug, wobei die Absicht zu schade»hervorleuchtet, volu« msniiestus, ein offenbarer Betrug. T>oln»er proposilo : ein vorsätzlicher Betrug.
Dom, ist eigentlich ein rundes, hohes, gewölbtes Dach, esi"Kuppel, ein runder mir einem Kugelgewölbe geschlossener Tl>ut>N'Da man dergleichen kühne Wölbungen hauptsächlich an Kirchen hallettSophieiikirche zu Kvustantinvpcl, St. Markus zu Venedig, HaE*ki rche zu Pisr, S-nm !Vl«r>» W kioii zu Florenz, St. Peter i"R.'vm, das Muster für alle späteren); so nannte man eine Kirche »"'ei nem so gewölbten Dache ebenfalls Dom, und noch später gab n>a»auch andern Kirchen, hauptsächlich aber den Cathedralen oder Stiftski rchcn diesen Name». Die Ableitung des Namens von dem ariech''s den Worte Doma, d. i. Dach, ist daher wahrscheinlicher als el»° zandere von dem alrdeurschen Worte da Minen, richten, Urthe»sprechen (wovon verdammen), welche freilich auf die Cathedrack»paßt, weil an ihnen der Sitz des kirchlichen Ober-Tribunals >»"r air Gerichtsbarkeit über die untergeordneten Kirchen. S. Stifl»
Dömainen favch Tafel - Kammer - Vicedvmgüter, oder sckle^l fin Aemter genannt) sind mir verschiedenen Rechten und Privilegs»versehene Landgüter, die dem Regenten alS solchem gehören, und de»Kalb von den Palrimonialgütcrn unterschieden werden, die"Privatperson gehören. Die Einkünfte aus den Domainen, ursprun»kich zum Unterhalt des Fürsten bestimmt, sind die älteste Art derCl'dünste. Ein großer Theil derselben wurde von dem StaatS-daupt bei der ursprünglichen Besitznehmung d>r Grundstücke und'»»läge der Landgüter erworben, nachher aber wurden sie von Aelt »Zeit durch Ankauf, Urbarmachung, Heimfall adlicher Lehngüter,