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derer herrschaftlichen Abgaben übrigbleibenden Fruchtgenuß entrichtenpuffen. Dvminircn, gebieten, beherrschen. In der KriegskunstWt man auch: ein Ort dem nirl über die Gegend, wenn seine Lagel° beschaffen ist, daß von da aus niedriger gelegene Orte beschossen""den können. Man trägt jedoch diesen Slnsdruch auch in die Spra,we des gemeine» Leben« über z. B. dieser Berg dominirt die ganzehegend, d. b. er ist der höchste Punkt, von welchem au« die ganzelegend übersehen werden kann. I) »mi niurn. die Herrschaft,"'»besondre die Gnksherrschaft. Desgl. das Eigenthum oder Eigen-lhnnrsiecht. In der Rechrssprache ist äowinium äireceun, dasgrniibh.rrliche Eigenthum; äoininium Iil>«rum, ein freies, unbe-lo)tä»ktes E genthum; üominium ^ublicum, das landesherrlicheEigenthum, voini no ist ein langer seidener Mantel mir Aerm In,bei Maskenbällen oder Redvutcn sowohl von Herren als Dom ngetragen wird. Man könnte ihn, weil er stets mit einer Larve vordem Gesichte begleit, t ist, auch den Larvenmantel nennen. Er istspanischen Ursprungs und die Farbe desselben m-hrentheils schwarz,i^uch ein gewisses Spiel mit elfenbeinerne» Marken, worauf Punktenchc», welche Zahlen ansdrück.n, wird das Domino genannt. Desgl.fuhren diesen Namen v rschiedene Arien bunten Türkischen oscr mar»"weisten Papiers, und der -anbei mit dergleichen Papieren wieauch mit papiernen Tapeten wird Dorrn noterie genannt. O omi-der Herr, kommt in der Rechtssprache in folgenden Zusammen,whungenvvr: äominn»lliroctns, derErbgrundberr ; liominurssuäi,Ukr Lehnsherr; äominu, Ir»srsllit,eius. der Erbberr; «iominu»k^onriei.li,, der Eigenthumsberr; -Iominu-juri»6icrioni», derDerichtshcrr. Das in der Römisch-katboliichen Messe häufig vor-kommende Dominu« vobisoim heißt: der Herr sey Mit euch!
.. Dominante (Musik) die herrschende Saite; darunter wird,fünfte Stufe oder Quinte derjenigen Tonart verstanden, In wel-kst ^ die Modulation befindet, weil fie in der Grundstimme ge-wöhnlich no« öfterer gebort wird als der Grundton der Tonart selbst,um sie von Dominanten verwandter Tonarten, in welche die Modu-mrion aus der Grundronart hingcleitct worden ist, zu unterscheiden,"rnnt man sie anch die tonische Dominante.
. Dvminao, (St.) eine von den großen Antillischen Inseln aufMexikanische» Meere bei Nordamerika, bar ,goo Englische?"Uen im Umfange. Das Klima ist außerordentlich heiß wird aberdie kühlen Seelüfte sehr gemildert. Das Land ist überaus"Uchtbar an Zucker, Indigo, Baumwolle, Cacao, Kaffee, Tabak,Wachs, Ho„jg, Farbewaaren n. dgl. Auch gibt es da vvr-^ Vicdzuchr und köstliche Baumfrüchte. Diese schöne Inselh b ursprünglich Havti, wurde im Jadr 14Y2VVN Eb. Colvmb ent-der sie Hispaniola nannte. Sonst gehörte fie Spanien undgemeinschaftlich. In dem Spanischen Antheil, welchersch>>>. betrug, war El. Domingo und in dem Franeifi-
Mns, ^ ^ra»?ois die Hauptstadk. In dem Frieden von r?«),der^v« panien seinen Antbeii an Frankreich abtreten. Wäbrendn„„''w"njonichcn Revolution wurde St. Domingo durch die in-dem 1 f^dr verwüstet. Ein Decret der Nationalvcr>amml»ug,
ser ec, e, ' 7 >) 4 , welches den Negern und allen Sklaven auf die-
fteie , §po>hoit gad, verwandelte die Neger nicht sowohl inbeten' « zügellose Menschen, die bald einen eigenen Staat bil-«nd auf eine unmenschliche «rt gegen die Weißen wüthete«.