Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Scherers als Chef von, Bureau der Infanterie- Bewegungen eintratMtt ganzem Eifer trat er der Revoluiion von, ,8. Vrümaire be>>und balf sie mit zu Stande dringen. Im Juni ,8<x> wurde er Z"Turin in der Eigenschaft eines bevollmächtigten Ministers der Fran-zösischen Regierung angestellt. Bon da ging er zn dem reckten An-gel ver Italiänischen Armee, drang im Oktober in Tvrkana em, be-mächtigte sich der Residenz Florenz den Oktober, und organMedarin ein provisorisches Gvuvernerw nt. Er erkielt den Titel eine»GroßoffizierS der Ehrenlegion. Im Feldzuge ixoz war er bei dergroße» Armee und beförderte die Fortschritt^ derselben; bei derSchlacht von Austerlih kommandirte er eine Division. In dem Feld-zuge I8oü und 1807 sammelte er sich neue Lvrbe.rn. Na» d««Gcklachc bei Jena fübrte er die Avantgarde des Fürsten von Pontt-corvo nach Halle und schlug den Prinzen Eugen von Wirtembcrä a>"dieser Stadt. Auch in den Berichten von der Schlacht bei Fried-land wird sein Name mehrere Mal erivädnt. Aber in dem FeldjEgegen Spanien hatte er das Unglück, mit seinem ganzen Corps b»aCustannos und Reding gefangen zu werden. Man hat später n>^von ihm gehört.

Dupont - de - Nemours (P. E.), Staatsrath, Ritter »e'Wasaordens, Gutsbesitzer und La »ökonom, Deputirtcr des drit»''S andesvonNemour bei der Äeneralständeversammluug, galt vor d/.Revolution für sehr bewandert in der StaatSökvnomie, und ließ dC-selbe n der konstiruirenden Versammlung eine» Hauprgegciistand",ner Beschäftigungen seyn, bald aber wäre er das Opfer seines Em,?für das Beste des Staats geworden: den 25. Aug. 1790 umringihn beim Heraustreten aus der Sitzung der aufgehetzte Pöbel, und'sollte eben ersäuft werden, als die Nationalgarde herbeieilte und ihn d>'Händen seiner Mörder entzog. Während der Konventsregiek"""blieb er in der Verborgenheit und sollte selbst in die Schweiz ausg'jtreten sevn. Im September i?Y? wurde er Deputirter des Del"",'tem-nts Loiret bei dem Rathe der Allen. Bei der Revolution U18. Fruktidor nahm er seinen Abschied, zog sich nach Neuyvrk i"vereinigten Staate» zurück, und errichtete daselbst eine HandMUNachdem 18. Brümaire kam er nach Frankreich zurück, und n»>^.im I. i8oz zum Mitgliede der Handlungskammer in Paris erna»"Später ward er Senator und Graf.

Düquesne (Abraham), geb. zu Dicppe iülo. Er lernte vSeekrieg unter seinem Vater, einem geschickten Schiffscapitä», ^neu. In seinem 17. Jahre wohnte er schon dem Siege bei La. " „chelle bei. Im Kriege gegen Spanien that er sich in de» Zad"von isz? bis lügz sehr hervor. Im I. 1644 diente er inS«^den, erst als Major, dann als Viceadmiral. Im Jahre «647 tz.,,Frankreich zurückberufen, lommandirte er die Erpedirio» gegen W .pel. Bordeaur zwang er zur Unterwürfigkeit, als es fi» eMN.,tzatte, trotz des Widerstandes der Spanier. Im Eicilianiiche"

an, stieg an Bord des Holländischen Fahrzeugs, umfaßte dieund rief: „sehr hier die Reste eines großen Mannes, ihn fandTod mitten in den Zufällen des Lebens, denen er so oft getrotzt ha«-