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Slvnssache» philosopbirt hatte. Dieß Verurkheil hatte für ib» s»ernste Folgen, daß er auf eine bessere Anstellung in Berlin nicht wei-ter rechnen durfte. Eberhard mußte, da ihm dei diesen Umstände»keine Aussicht blieb, durch and re weiter befördert zu werden, selbstfür ferne Beförderung sorgen, zumal da er im Begriff war zu her-rarven. Ex nahm im 2 - 1774 , da er am Arbeirshanse in BerlinUatc zwei fast sechs Jahre gedient hatte, die Prediger-stelle zu Ehar-tokcenvurg an. Aber aucv dabei legte ihm Cabale Schwierigkeiten inden Weg; zuletzt aber wurde er durch einen ausdrücklichen Befehl Ko-Wb Friedrichs II-, der die Cabale durchschaute, eingesetzt. Hier«lieb er nicht lange, sondern nahm im I. 1778, obwohl gegen feineucecgnng, die durch G. F. Meiers Tod erledigte Stelle eines Pro»tessors der Philosophie zu Halle an. Uebrigens verwaltete erdas behranir, das er einmal übernommen hatte, mit aller Treue,und gab zum Ber uf seiner Vorlesungen verschiedene Lehrbücher heraus,"m dem Faden der Elementarbegriffe der Wissenschaften, seiner eig-nen Ueberzeugung gemäß, desto sicherer zu folgen. Eberhard wurdetm 1 .1786 in die Berliusche Akademie der Wissenschaf-ten als auswärtiges Mitglied aufgc»»Minen. Im Jahre 1778 hef-takhcte er eine gcborne Evnrad. Diese Ehe ist ohne Kinder geblie-ben. Er starb den S. Januar i8og in seinem noch nicht geendigteunebzigsten Jahre. Deutschland verehrt ihn als einen scharfsinnigen,tlefdeukeudcn Weltwcisen, und zugleich als einen augeuehmen undunterhaltenden Schriftsteller. Nicht mir in der strengeren Methodeblgemlichcr Lehrbücher, wovon seine S i t re n l e h r e d e r V c r n u n f t,V'k Vorbereitung zur natürlichen Theologie, seineAheorie der schonen Künste und Wissenschaften und^schichte der Philosophie die rühmlichsten Beweise sind,u,, " auch in der fortlaufend abhandelnde» Form, und in der mitUnterhaltung verbundenen Belehrung und Ucberführung des Verstan-ist er trefflich und musterhaft. Seine Apologie des Svcra-sein Am pntor (eine Geschichte in Briefen, worin er dieAUckstligkeit und Vervollkommung des menschlichen Geschlechts sicher"«den Wahrheiten in Umlauf zu bringen und sie faßlicher und«nschaulicher zn machen sucht), und sein Handbuch der Aestbe-! " sind klassisch in dieser Hinsicht. Durch seinen mcistcrhgften Vr r-«uch einer allaemeinen Deutschen Svnonvmik übertrafbei? b?' was bisher hierin geschehen war. Deutlichkeit n„d Klar-aeb»»°bt Begriffe, Einfachheit der Darstellung, milde Farben-grammatischer, logischer und ästhetischer Periodenbau, dertwf.i? - lä-blich durch Fülle und Ründnng auszeichnet, Lntzaf-»uber Darstellung, die selbst bisweilen das Gesübl innigLern, weiß, „nb Wvhlklang charakterisiren leine stylistische»ein s«,ü.' ^ Metaphysischen Unterfuchuuge» weiß er IN der Behandlung«eivin^» ^ 2kbe„ zu ertheile», daß si. an Interesse und Fruchtbarkeitden, > berdard besaß weillänftige und gründliche Kenntnisse i»Umfange ber Philosophie und in der alten und neue»lefenbkie ' >n ber Kirchen - und Gelebrtengeschichte, viele Be-Er ijeb,, und Bekanntschaft ,mt den Werken der schönen Künste,lehrten Musik sehr und war praktisch darin erfahren. Der se-lche. war er mächtig, und verstand sehr wohl das Snali-
Iiud svß?^"b>sche, Jtalcemscue und Franzviilche. Letzteres schriebBedämtnik ^ besonders richtig und Zierlich. Ein weiln,,isassendes--'nip, heller Verstand, vorzüglicher Scharfftn», heiterer Witz,