Ebr zrr
Hotten ilemlich gleich und bedeutend. Die Nscht hatte vuu wohlocm -echten ein Ende gemacht, aber in Ebersbcrg wütheten noch died^ dis zum andern Morgen das Städtchen in einen Hau»x!."» nud Asche verwandelten. Als der Tag angebrochen war,Kaiser selbst, um die Position z» besichtigen. „Aber," s»"W'l ein Augenzeuge im Gefolge des Kaisers, „aber es war nicht"Mich die Straßen der Stadt mit Pferden zu passiven. Sie wnrdenM/uf einem Umwege nm dieselbe gefühlt, und der Kaiser ging, mitN""' Generalen und der Suite, zu Fuße durch die Stadt. MeineGeschäfte erlaubte» mir, mich anzuschließen; aber, gerechterwelch' ein Anblick war das! Die Todten und balbvcrbranntene x"" lagt» zu Hunderten i» den Straße» angehäuft; allenthal«» n '«v einzelne Glieder verstüminelt und verbrannt neben densraerdränden und Aschenhauseu liegen. Der Geruch war erstickend;wußten uns Alle mit den Taschentüchern Mund und Nase vcr«Durch eine» kleinen Umweg, zwischen dem Feuer und denvon Todten, suchte ich in dir Nähe des Kaisers zu kommen," Gesicht dieses Helden zu beobachten. Deutlich sppach sich aufnnirer aller Empfindung aus. Er redet« wenig uuh mit ge»^epier Stimme und sah einigemale mit großem bevenlnstgsvollen^ua zum Himmel auf. Einer der Generale sagte höchst gerührt undlaut : je ll'iti vu uli »paclacl«"*) Der Kaiser
>ay ihn schnell an; mir schien eine Thräne in seinem Auge zu gläu-,7. "ud ich vernahm den Ausruf! ..Dir. mon vi-u!" »') mehr>ch nicht hören, weil er das Uebrige leiser sprach." And „ »GpA, Gott!" rufen gewiß auch alle aus, die mit theilnehnieudem""d reger Phantasie nur einen Moment auf dieser Scenerrweileo. Gern trennen wir uns davon.
».-s.'r.^rSdorf, auch KaiserS-Ebersdorf genannt, ist eineDj-e,"Af.stamilienherrschaft an der Donau , eine Meile von Wien.»-./^Ichone volkreiche und mit einem ehemaligen kaiserlichen Schlossew„^ 5 "s.Dorf ,st durch verschiedene Begebenheiten in der GeschichteHier stand einst, wie man gewöhnlich dafür hält, dasov a der Römer- In, zwölften Jahrhundert erbauten hier dieM.x. Ebersdorf ei» Schloß, und ihre mächtige, reiche Familiebi-» x durch fünf Jahrhunderte in Oesterreich. Im I. ilpzz hättesei« g" berühmte Ungarische König, Mathias Eorvinus, beinahei m «eben verloren, indem eine au- dem Schlosse abgeschossene Kugelton T»ßen niederfiel. Im Jahr i;ry hatte der Türkische Sul»«>cht7^ sein Hauptquartier in dem Schlosse und seinDett standÄien x ! dem Dorfe an der Stelle des jetzigen Neuqebandcs, alste« Mal von den Türken belagert wurde. Bei der zwei-
Eckinw Belagerung Wiens i6»z wurde Ebersdorf sammt demund »'I^rrstört. Kaiser Leopold k. ließ das Schloß wieder herstellentu«»«».?x e mehrcrn Regenten als ein Jagd- und Unterhat-Mari-Nachher halte es abwechselnde Schicksale; unterErziel,,,^ .reha war es ein Arbeit- - und Versorgung-Haus und eineTran, n "anstatt für arme Offizicrköchter; unter Joseph ll. und° eine Mllitarkaserne; 179z ei» Aufbewahrungsort der Frau»
^ -'Ni-n,air noch sah ich so gräßliche« Schauspiel!"
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konv.Lex. Zweiter Band. L