Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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II, L. 1774 4. Latalo^u» IVIurei 6-»!»ar<:l Vluüob. nuwaruni ve-rsrum. loiü. >779- bol. ä)s»o>iz>elc> »»nioruia ännc,cllir>s 87»

»l-K. ibi-i. 178S. 4. und vor allen seine uusterbliche Oocrlu» ->u-,i>c>>um vetoium Vol. VIll. ib. 1792 — 48- 4. erheben ihn zninÄlang der erfreu Alterthums forscher. In dem letzten, großen Werkehat er zuerst die alte Münzkunde in ein wohlgeordnetes System undauf feste Grundsätze gebracht.

Eck Müh! (Schlacht bei) zwischen den Oesterreichcrn unter Erz-herzog Carl und den Franzosen, Baiern und Wirtembergcrn unterNapoleon, am rr. April >8oy. Die Schlacht von Aber,sberg wargeschlagen (am 20. April I8oc>) und dnrch sie der Weg nach Lands-hut und dem In» den Franzosen gebahnt. Aber die Folgen der Abens-bergcr Schlacht trafen bloß de» Unken Flügel der großen Oesterreich,!'scheu Armee, wahrend der rechte derselben unter des Erzherzogs Carlpersönlicher Anfuhrung nach Aegcnsburg vordrang, diese Stadt nahm,das dzste Französische Infanterieregiment gefangen machte, der Hö-hen von Abach ungeachtet des heftigsten Widerstandes sich bemäch-tigte, und so Meister der Donau auf einem sehr wichtigen Punctewurde. Dieser Stand der Dinge war das Resultat des Treffens beiEckmühl am 2l. April; durch dieses und das Gefecht bei Landshut(rr. Apr.) wurde die Schlacht bei Eckmuhl (Tags darauf) vot-dereikct. Die Anstrengungen dcr vorherigen Tage waren vergebens,wenn die Oesterreichcr im Besitz der errungenen Position blieben.Diese wollten die Stellung der Frauwseii zwischen Peising und Dimpünsforciren und dis Abensbcrg und Kloster Rvr vordringen und auf Do-ualiwelth losgehen, da der Besitz dieses Punctes den von ganz Baiernentschied, die Französische Armee überflügelt und von OesterreichsGränzen entfernt gebalken worden wäre. Napoleon mußte Labetalles anwenden, um dieß zu verhüten. Und es gelang ihm. DerLormitt.ig des 22. Aprils wurde größtentheils mir Marschire» uu»kleinen Gefechten verbracht; gegen Mittag begann die Schlacht mitHeftigkeit. Ein Angriff der Franzosen auf den linken Oesterreicbische»Flügel und das Dedouchiren von 16 ibr»c Cavallerie - Regiment"'über Schirling in die Ebenen, nöthigte die Oesterreicher ihren linkenFlügel zu entwickeln, und, »m nicht umgangen zu werde», eine rück-ziehende Bewegung zu machen, welches mit dcr größten Ordnung ge-schah. So halten den» bis Mittags die Oesterreichifchen Corps oo»Rosenberg, Hobenzvliern/ Collowrat und Johann die Umgebungendes Dorfes Eckmühl an bor großen Laber, diesen Hauptpaß gegenRegensburg, besetzt. Unterdessen war der Französische Kaiser, betTags svrber bis Landsbut vorgedrungen war, von da aufgebrochen(am 22. srub) und erschien, Nachmittags um 2 Ubr, mit de» beide»Divisionen von Mvntcbrllo, dem Corps von Rivvli, den Cürafsiek-Divisionen Nansouky und St. Sülpice und den Wirrembergern nutetNandammc, bet Eckmühl, dem Erzherzog Carl gegenüber. DieFranzösische» Cürassire bildeten den rechten Flügel, die Wirtembck-ger die Avantgarde und das Centrum, die Baiern den linken Flügel»

Der Angriff und Widerstand wäre« furchtbar. Die Oesterreichs stan-den wie Felsenmaueru, doch das Ungestüm der Französische» Arrneoüberwältigte jedes Hinderniß. Eine ücstcrreichische Batterie vonKanonen, sehr vortheilhaft auf einer Anhöbe ausgestellt und bedient,that eine unbeschreibliche Wirkung. Der Kaiser Napoleon übertrug ^ihre Eroberung dem Bgicrsche» General Scidewltz mit den Regimen-