Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Ecke zsx

stäche eine- harten und feste» Körper- einen Wieberhall verursachen;iondern es wird wahrscheinlich eine Art von Wölbung des zurückwer-fenden Körpers erfordert, die mehrere dtvergjrende Linien des Schal-les wieder zusammenienkt, und au dem ürre, wo das Echo borbar!, - ^kreinigt, oder sie wenigstens parallel aussendet, ohne den"stkber zu schwächen, so wie ein Hohlspiegel dioergirende Licht-^ . ihrem Brennpuncte vereinigt »der bisweilcn parallel aus-Doch ist man mit der Theorie von der Zurückwerfung deS«wailS »och nicht so im Klaren, wie mit der vom Lichte, wovon dieur>ache wohl darin zu suchen ist, weil man die Beschaffenheit der Flä-die den Schall zurückwerfen können, noch nicht genugsam kennt,«erner ist eine gewisse Entfernung deS zurückwerfenden Gegenstände-nothwendig, damit das Echo erst eine Zeitlang nach dem Schalle zumÄhre gelange und von demselben abgesondert aehörr werden könne,^evbachtungen zufolge legt der Schall rn einer Secunde 1240 Leipzigeroder iozo Pariser Fuß zurück i es würde demnach ein Beobachter,weicher 510 Ellen von dem zurückwerfenden Gegenstände entfernt und

m, der Nähe des schallenden Körpers stände, das Echo eine SecundeUter, als den Schall hören. Ei» solches Echo würde also so vieleWorte oder Sylben wiederholen, als in einer Secunde gehört weidentonnen. Dies heißt ein vieisylbigeS Echo. Ist nun diese Ent-fernung kürzer, so wiederholt das Echo weniger Sylben; hört man«ur eine einzige Sylbe wieder, so ist es ein einsy lbtgeS. Denn°as geübteste Ohr kann in einer Secunde nicht mehr alS neun aufein-ander folgende Töne unterscheiden und es wird daher zu einem eimyl-vigen Echo wenigstens ein Zeitraum von j Secunde erfordert. Hicr-

. aus sieht man, warum gewölbte Gänge und Säle so stark wiederbal-ohne ,edoch ein deutliches Echo hervorzubringen. Die MauernM tun, Theil zu nahe und machen zum Theil eine ununterbrochenemeihe von verschiedentlich entfernten Flächen anS, und daS Obr kann^edec den ursprünglichen Schall vom ersten Echo, noch die vielen nn-mittelbgr in eiuanderfließenden Wiederlaute von einander «nterschei-Stehen hingegen mehrere einzelne zurückwerfende Flächen in"brich,,denen Entfernungen, so kann jede derselben ei» eignes Echohervorbringen, wovon das erste das stärkste ist, weil die andern durchveu weiten Fortgang in der Luft geschwächt werden. Da der Schall»ach den Gesetzen zurückgeworfen wird, nach welch, n das Lichtiuriickpralli, woraus die Äatoptrik beruhet; so nennen einige die Lehre00m Echo Katvptrikdes Schalles, besser Kataphonik oder«;>?eakn ftik. Der Ort des schallenden Körpers wird der phvnische

n, ,, h" Zurückwerfende Ort oder Gegenstand der Phon okamp tische

.telpunkt genannt.

l tJoseph) einer der größten Rumismatiker, geboren zu^rSfeid in Oesterreich unter der Ens» im Jahre -731 - rrat ,757die bekleidete verschiedene Lehrämter; erhielt 177»

n>a», das Münzkabinet deS Wiener Jeluiten-Collegiums,

brach/- eben dem Jahre eine antiquarische Reise nach Italien undNuch i,, . großherzogliche Münzkabinet in Florenz in Ordnung.

söhlig des JesuiterordenS wvrde er 177z Professor dercken alik b i der Wiener Universität und Direktor des kaiserli-rs «v"^^en MünzkabinetS, wie auch 179? kaiserl- Ralh und denm>'„-ear 1748 starb er. In allen seinen Schriften zeigt sich dervon großer Belesenheit, Altcrtbumskunde und Urtbeilskraft,urenge Kritiker und der scharisinnige Kopf. Seine räumt v«-