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Spanien. Man rechnet die ganje Käse-Produktion in Holland auf zoMillionen Pfund. ^ ° '
Edda ist der Name eine- Lehrbuch- der Nordischen MythologieE dtt Que>fe aller poetischen Ficrivncn und Anspielungen in derlei-gibt zwei Sammlungen dieser Art, nämlich: i) die ältere,Isländer, Samud Sigfussohn, aus den alten poetische»
^ sammlete, und die aus drei Theilen besteht, VoluspaWahrsagungen), Hava maal (erhabenes Gespräch) und dem runi«Kapitel (worin Odin sich seiner Stärke in Zaubertiedernruyint); r) die jüngere Edda, welche ungefähr 120 Jahr spätervon «snorro Sturleson gesammlet wurde, und deren erster Theilvvgmatisch, der zweite erzählend ist, und der dritte, mit demNamen Skalda, in einem alphabetischen Auszuge die poetischenRedensarten enthalt, die in den ersten Theilen vorkommen.
Edel s. Gemein.
Edelink (Gerard), geb. zu Antwerpen i6.rr. Ein Maler »nd.Kupferstecher, der zwar in seiner Vaterstadt die Elemente seinerHuirst empfing, in Frankreich aber seine Talente dafür völlig entwickelte.-König Ludwig Xiv. fesselte diesen Künstler durch seine Wohlthatenan fich. Er erhielt den Auftrag, die steil ige Familie vonRaphael und Ulerariders Besuch bei der Familie desKarins von Le Brün in Kupfer zn stechen, und heute noch sinddiese Meisterstücke eine Zierde des Museums Napoleon, wo man auchreine büßende Magdalcna nach Le Brün sindet. Cdclink wartu Originalstückcn wie in Kopien gleich groß und nicht weniger glück,M in Porträts, deren er eine große Anzahl von den berühmteste»Menschen seines Zeitalters hinterlassen hat; in der Sammlung be-MwterMänner von Perrault befinden sich mehrere davon. Einvorzüg-uch reinlicher und dabei glänzender Grabstichel, große Manier, kor,»oktc, leichte Zeichnung, treue Natur und eine unnachahmliche Har-monie in der Ausführung erheben die Werke dieses berühmten Kunst,über Alle seiner Nation, denn obgleich über ein Jahrhundert^rfioffen ist, seit Edelinks Tode, und seitdem mancher ehrenwertheHnnstler in Frankreich war, so ist er doch bis zum heutigen Tage«och nicht ersetzt, so hat doch noch. keiner wieder dem kalten Metallvieses Leben, diese Wärme zu geben gewußt, die der Grabstichel in°or Hand des wahren Genies verbreitet. Edelink starb als ordeut-Mer Kupferstecher des Königs und Rath der kdnigl. Malerakademie'm 1707, in einem Alter von 66 Jahren.
«.Edelsteine nennt man alle glänzende, sehr harte, durchsichtigelü-e"o» die am Stahle geschlagen Funken geben, und theils färben«Usind, theils mancherlei Farbe» zeigen. Ihr blendender Glanz und,E>eit werden ihnen stets ihren hohen Werth erhalten. Sied« ?meisten« in einer bestimmten regelmäßigen Gestalt in der Er-fix fchljx'ß^n auch nicht selten fremde Kdrper ein, dahersihre Entstehung au« der Krystallisation herleitet. Ihre Farben'weinen sie einer metallischen Beimiichung zu verdanken. Sie sindau« «'Jschiedenen Grunderden zusammengesetzt und zwar die meisten"nt> Kalkerde. Berge und Felsen sind die Ge-üe» dieser Steine. Diejenigen, die man in Flüssen und ebe-10«.,°^^" fmdet. s,-„d durch Wasserfluthcn aus den Klüften1 ln,e, ^ fortgeführt worden. Viele Edelsteine liegen in einer,,M«>"NS P.0» gemeiner Steinart, die Mntterstein heißt. Man theilt» wvhhflch die Edelsteine in vollkommrir oder ganz echie (0-m-