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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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wollen, zum Vorwürfe machen. Seine Unternehmungen kostete»zwar England viel, aber er sicherte ihm reichliche Entschädigungen imHandel. Fast eifersüchtig über den blühenden Zustand der Nieder-lande, spornte er seine Unterthanen durch allerlei Mittel znr Berrieb-mmkeitan, und befeuerte ste, in eigenen Manufakturen die Mate-rialien zu -verarbeiten, die sie dem Auslande zuführte». So warb erflamändische Arbeiter an, lud sie ein, sich in England niederzulassen,>i»d gab mehrere vortreffliche Gesetze zur Belebung der Industrie undHandels. Ihm verdankt England seine Wollenmanufakturcn;)"ne unermüdete Fürsorge lenkte den thätigen und unternehmenden^wlst dieser Nation auf die Kultivirung des Kunstfleißes hin, wo-vutch s,x ersten Rang unter den handelnden Nationen erlangt bat.Biese neue Belebung und Richtung war von den unabsehbarsten Fol-SNi ff,r Verfassung und auswärtige Verhältnisse Britanniens. DochEduard war nicht mehr Zeuge dieser großen Umwandlung, und dieschwäche feiner letzter» Jahre binderte ihn sogar, die neubeginncndeOrdnung der Dinge selbst zu befestigen. Die Veranlassung zur Stif-tung des Ordens vom blaue» Hoscnbande wird verschiedentlich er-iiählt. Die allgcwöknliche Sage ist, daß er einst, als er auf einemBalle e.u Verlornes Strumpfband der Gräfin Salisbury, seinerMaitresse, aufgehoben, aber den Spott mehrerer Anwesenden und"te Verlegenheit der Gräfin darüber bemerkt hätte, ausgerufen habe:

soir, gui m,l V pouso!" *) mit der Betheuerung: „daßwa» sich «och glücklich schätzen solle, ein solches Band zu tragen."Andere meinen, daß dieser Orden der Schlacht von Ercci seinen Ur-iptung verdanke, und noch Andere fügen den Umstand hinzu, daßEduard in dieser Bataille sein Strumpfband an die Spitze seinergehängt habe, um zum Führer in dem Treffen zu dienen.AUr kommen auf dieses Institut im Artikel England noch cin-wai zurück.

^ .Eduard VH., bekannter-unter dem Namen der schwarze^rinz, Sodn Königs Eduard lll , derselbe, dessen wir obent>» Leben seines Vaters enväbntem. Im Jabre izür empsiug er?.o» seinem Pater die Investitur über die Grafswast Poitou undFürstenthümer Agnttanien und GaScogne, und vermählte sichJohanna, Tochter Eduards Plantagener, Grafen von Kent.gtflkz darauf vergönnte er Peter dem Grausamen eine Freistätte an'"nein Hofe als dieser von Heinrich aus Castilie» vertriebe» wor-ven Peter bemihkc Eduards Liebe zum Gelde; er tot ibmMehrere bedeutende Domainen an, und Prinz Eduard versprachM dagegen, ihn wieder auf den Thron zu setzen. Er crhielr voir!"nem Vater einen Vorschuß auf seine Appanaqe ->on roo.oco Tba-^ in Gold. ließ sein Tafelgeschirr einschnulzen, ging über diePyrenäen, schlug Heinrichen bei Navarette »nd setzte seinen Frennlgss^rCastili n wieder ein, ward von diesem dafür aber m'itu"?s»k belohnt. Während dessen h^tte der Kr'vg zwischen Englar ldu»? Frankreich sich erneuert. Eduard kam nach Guienne zuru ck,^'/ ungeachtet eines verzehrenden Fiebers ließ er sich in eu.,er»eee ^ ä«r Belagerung von Lunoges, de,s die Ueberqabe verv.wi-. ^ugen; der Platz wurde genommen, und der Sieger ließÄim - .Französischen Besatzung gegen zcc-o Einwohner üte». die>mge springen. Von der Anstrengung ermattet, wollte er nun

*) ',Hohn dem, der Arges hiervon denkt!"