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-«durch nur das Kleinliche, Niedrige des Egoismus ausdrücken,was man im Deutschen Selbstsüchtelei nennen konnte.
Egypten, das von einem der ältesten Volker bewohnt wird,und gegen Norden an das mittelländische Meer, gegen Westen anWarka und Sahara, gegen Süden an Nudien und gegen Osten a»den Arabischen Meerbusen und Arabien, womit es durch die Land-enge von Suez zusammenhängt, gränzt, wirb jetzt gewöhnlich l»Ober- und Niederegypteu (von Andern in Ober -, Mittel - undrkntcregyvten und in das Land am Arabischen Meerbusen) eingetheilt.Jenes, Oberegvpten, erstreckt sich von den Kränzen NumidienSdis na» Kairo, und wird von dem Nil, dem einzigen Flusse in ga«iEgypten, in einer Länge von ungefähr 100 Deutschen Meilen undzwar zwischen zwei ungeheuern Gebirgsketten hin durchströmt. Der«ffenere Theil Egypkens, der sich in der Länge von Kairo bis an k»eKüste des Mittelmecres und in der Breite von Alerandria bis MMeerenge von Suez erstreckt, ist Niedcregypten. Die ehema-lige Hauptstadt war Alerandria; jetzt ist es Großkairo.Egypten ist das östliche Land in Afrika. Der Flächeninhalt bei-selben beträgt über 62zo Quadratmeilen. Der östliche Theil desLandes ist gebirgig und der westliche ein sandiges Skeppcnland; dermittlere aber, das sogenannte Nilthal, wird von den jährliche"Ileberschwemmungen des Nils, die durch viele Kanäle verbreitet wer-den, und den Mangel des Regens ersetzen, dergestalt befruchtet'daß er das schönste Getreide, Reiß, Zuckerrohr, Flachs und andereGewächse in großem Uebcrfiub hervorbringt. Außerdem hat ES»?'ten eine beträchtliche Hornvieh - und Schafzucht, viele Esel »nd Bie-nen. Merkwürdig ist auw die Papier stände, ein Schilfgewächsdes Nils, aus dessen Marke schon in den ältesten Zeiten Papier ver-fertigt wurde. Die ursprünglichen Einwohner sind die Coptemdie sich zwar zut christliche» Religion bekennen, aber höchst »»wisse""sind; nächst diesen gibt es hier noch viele Araber, Türken, Jude»und Europäer. Die Oberherrschaft der Pforte, welche Eavpten a»^kennen muß, wird durch die steis unruhigen Beps sebr eingeschränkt'Die Egypter waren in den frühesten Zeiten die kultwirtestetion, berühmt durch ihre Gelehrsamkeit, Gesetze und Religion,,Lehrer der Juden und Griechen. Noch jetzt zeugen verschiedene TkU>mmer, die ungeheuern Pyramiden, die Öbeliske, diemien von ihrer ehemailqen Größe und Geschicklichkcit. Niebuv«nd Bruce haben uns sehr schätzbare Nachrichten über EgEgeliefert. Die Egypter, eines der ältesten Völker der Ere-,welchem viele andere Völker ihren Ursprung oder doch ihre Kmruund Bildung zu verdanken haben, wurden durch Pharaonen regier-Und waren tausend Iabrc hindurch ein glückliches Volk. Allein Z»vor Christus kam Egvptcn unter das Jocki der Perser, dann «Alexander, an Ptvlemäus und dessen Nachfolger, unter wei«Egvptcn einer hoben Blülbe genoß. Cleopatra war die leoauS diesem Stamme: Eaypreu war Römische Provinzdie Römer die Kornkammer. Bei der Theilung des Ro'Mi«Reichs blieb Egypten den Nachfolgern Constantins unterwori -bis bei der Revolution, welche Mabvmed unter den Arabern .wirkte, es eine Provinz des großen Reichs der Kalifen 'In der Mitte des 13. Jahrhundert« trat die Herrschaft d.ck an»melurken ein, bis dann Selim s. i;>7 den letzten Fürstenzwang und, nachdem er dwsen ermorden lassen, das Land um