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geahmt, über noch nicht erreicht habt, schlugen Carthago bald aufdiesem Meere, bald auf den Ebenen von Iama. Der Sieg verließsie nie, weil sie immer brav waren, ausharrend in den Beschwerden,diScivlinirt und einig unter einander." „Der Genius der Freiheit,der die Republik vom Augenblick ihrer Erschaffung au zur Schieds-richterin von Europa bestimmte, will, daß sie es auch von denMeeren sey und von den entferntesten Gegenden der Erde!" Soim Allgemeinen von ihrer Bestimmung unterrichtet, schiffte dieMannschaft am 21. Mai (17Y8) vor Toulvn sich ein; 194 Segelfaßten gegen 40,020 Mann, worunter aber wohl ein paar tausendGelehrte, Künstler, Aerzte und Chirurgen, Handwerker und Ar-beiter aller Art sich befanden. Der Kern der Truppen war jeneItaliänische Armee, welche den Frieden von Campo Formido ero-bert hatte, und unter den Anführern derselben alle jene Generale,die sie so oft zum Siege geführt hatten, als: Verthier, Dcsair,Meynicr, Bon, Mcnvu, Kleber, Dugua, Dümas, Daumartt»,Dufalgua Cafarclli, Mal, Murat, 2 "not, Marmsnt, Rampen,Weliard, Längste, Davoust, Damas, Andreossv, Leclcrc, Muirenr,Lanneö, Friand, Fügieres, Verdier, Zayoncheck, Laur, Düroc,LoniS Vonaparte, Croisier, SulkowSky, Julien, Eugen Beauhar-nais und Merlin. Eilf Linienschiffe, zwei alte Fünfziger und secb»Fregatten dienten zur Bedeckung der Transportflotte, die auf demWege noch vermehrt wurde. Das Kriegsschiff Orient trug den Ober-general, in dessen stahlumzogener Brust das Schicksal von mc»rals einem Welttheil ruhte "). In Sicilien versah sich die Flotteinit Wasser, über deren wahre Bestimmung immer nur noch dun-kele Gerüchte liefen. Am y. Juni erschien sie vor Malta; Bo»a-Parte ließ den Großmeister Hompesch um die Erlaubniß ersnche'ffin den verschiedenen Ankerplätzen der Insel frisches Wasser einnfd-inen zu dürfen, die erfolgte Verweigerung entschied Maltas Schifftsal; am andern Morgen waren die Franzosen auf allen Punktender Insel gelandet, und am Abend, ungeachtet einer lebhafte»Kanonade, Meister derselben; die Stadt und Festung Malta warovon allen Seiten eingeschlossen, schon war das BelagernngsgesaMausgeschifft, als der Großmeister einen Waffenstillstand verlangt-,er wurde auf 24 Stunden gewährt unter der Bedingung, daß dioPra»-'minarien zur Kapitulation des Platzes eröffnet würden; dieß war an12. Juni früh, und in der Nacht desselben Tages wurde die Im"
-) Daß er, der erfahrenste, größte General der Republik damals §0»" 'reich verließ, um eine so gefahrvolle, fast unmöglich scheinende Erbcrung gu unternehme», beschäftigte das Publikum damals über alle -Man wollte endlich eine Intrigue des Direktorium» darin entdeck»'»'welches diese Unternehmung Projekt!« und Bonapane an die «rp bgestellt hätte, um mit guter Manier sich eines Mannes zu entledigest/dessen Superiorität lästig wurde, und dessen Verdienste und Tus-""die damalige,Regierung selbst verdunkelten und ihr zum empfindlichLiorwurfe gereichten. Aber das Publikum irrte sich, wie gewöhnlich^auch hierin. Bonaparte selbst war es, der. den großen Gedanken ^jener Eroberung ausgebildet, vorgetragen und die zahllosen Sey ^tigkeilen dabei beseitigt hatte, denn sein tiefer Blick i» die P-und den natürlichen Zusammenhang der Dinge ließ ihn dle " »
Heuern Wirkungen dieses Unternehmens auf dir kolossaiische Mach»Engländer tu Indien nicht verkennen.