Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ihren unüberwindlichen Festungen den Franzosen übergeben,Welche eine Besatzung von 4000 Mann darin zurückließen -°). Nunbegann die Fahrt nach Egyptcn selbst; am 17. Juni lichtete manber Malta die Segel und steuerte auf Alerandrien los; Bonaparte^>er erließ aus seinem Hauptquartier am Bord des Orient eineProklamation an seine Armee, wonn er sagte: „Soldaten! ihreinem Unternehmen entgegen, dessen Folgen auf die Cioilisa-rivn und den Handel der Welt nicht zu berechnen sind. Ihr wer-bet England dadurch am sichersten und empfindlichsten verwunden,?ts ihr ihm den Todcsstreich versetzen könnt. Wir werden einigebc.Ichwcrliche Märsche haben, mehrere Schlachten liefern, aber Allestblrd uns gelingen, denn.das Schicksal ist für uns! Die Mameluk-en-Bevs, welche ausschließlich den Englischen Handel begünstigen,unsere Kaufleute uud Unterhändler beschimpfen, die unglücklichenBewohner am Nvl tyrannisiren, werden wenige Tage nach unsererAnkunft nicht mehr sevn! Die Völker, mit denen wir umgehenwollen, find Mabometaner; ihr erster Glaubensartikel lautet: „cS?lbt nur Einen Gott und Mahomet ist sein Prophet!" laßt ihnen"wen Glauben! vertragt euch mit ihnen, wie mit den Juden und"jtaliäuern ihr euch vertraget; achtet ihre Muftis und Jmans,b»e ihr die Rabbiner und Bischöfe achtet, und betrachtet die Ge-bräuche, die der Koran für die Moschee» befiehlt, mit derselbenToleranz, wie die der Klöster, der Synagogen, wie die MosaischeReligion und die von Jesus Christus ihr betrachtet. Die RömischenNionen beschützten alle Religionen. Ihr werdet dort ganz andereMitten uud Gewohnheiten finden, als in Europa; ihr müßt euch dareinfinde» lernen. Die Völker, die wir besuche» wollen, behandelnbtze Weiber anders als wir; aber wer sie schändet, ist bei ihnen,überall, ein Unmensch! Plünderung bereichert nur wenige;bagegen entehrt sie uns, vernichtet unsere Hülfsquellen und machtuns die Volker zu Feinde», deren Freundschaft in unser InteresseWort. Die erste Stadt, wohin wir kommen werden, ward vonErander erbaut. Bei jedem Schritte werden wir Denkmäler derv"i>ße finden, welche die Nacheiferung der Franzosen anfeuern müs-wu!" Am 1. Juli kamen die Franzosen vor Alerandrien an, woTags vorher schon der Englische Admiral Nelson gewesen war, wel-M die Französische Flotte vergebens vor Loulon, Neapel und Si-sUlen gesucht hatte, und nun, da er sie auch hier nicht fand, nachZypern gesegelt war. Eine Windstille hatte ihn 24 Stunden lang^Mhalten, sonst konnte das Resultat der Schlacht von Abnkir°YI schon damals Statt haben. Die Besorgniß, daß Nelson schnellAbkehren möchte, ließ den Obergencral die Ausschiffung det Trup-beschleunigen, sie geschah am 2. Juli vier Stunden vor Ale-«p^^n beim sogenannten Araber Thurme, in aller Ruhe, un-Mtct Wind und Wellen nicht sehr günstig dazu waren. BloßErc^- Türke» zu Pferde beobachteten von der Seite die fremdesstPelnung. Am folgenden Lage um 12 Uhr standen Bonaparte,vor Menon, Bon, Caffarelli und Daumartin mit 5000 Mann«er alten, mit einigen Thürmen versehenen Mauer von Aleran-

) Das näher« über die Beynahme Maltas durch Donaparie findet manUnter dem Act. Malta. Dort wird man erfahren, wie Hvmpcsa>b-n Kopf verlor, und welchen Aniheil die Rtner Pvusselgu« undDotomteu sm. s. dies, An.) an Maltas Kapitulation hakten-