Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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den sich von einander entfernten, woraus er aus die Stärke der Elek-tricität schloß. Rollet wurde hierdurch auf den Gedanken gebracht,diese einfache Vorrichtung daz» zu benutzen, den Grad der Elektrici-tät aus dem Winkel den die beiden Enden des Fadens beim Ansein«andergeh n einschließen, zu bestimmen, nnd schlug vor, den Wink"durch den auf einem Prcte aufgefangenen Scharten der beiden Faden-Enden mitteist eines Gradbogens zu messen, weil er einsah, daß mitdem Faeen kein anderer leitender Körper verbunden werden dürste.Nachher erdachten Mehrere noch eine große Anzahl anderer Elektro-meter, die aber eigentlich das nicht leisten, was ihr Name ausdrückt.Die meisten dienen höchstens dazu, um daraus ungefähr zu. beurthei-len , ob eine Elektricität stärker oder schwächer sey, als die andere;nicht aber wie groß sie eigentlich sey. Herr A chard hat ein Elektro-meter angegeben, welches die Kraft der Elektricität wirklich abmesse»,und ihr jedesmaliges Verhältniß zur Schwere der Erdkörper bestil»/men soll. Herr Lichtenberg (Magazin für das Neueste ic. B.

St. i. S. igü.) hat dasselbe kürzlich beschrieben.

Elektrophor oder beständiger Elektricitätsträget.Wenn man eine Glasscheibe oder einen dünnen, glatten und trockne»Kuchen von Siegellack, oder einem Harz in eine flache zinnerne od"kupferne Schüssel legt, ihn entweder mit einem trocknen Katzenfellsreibt, oder mir einem Fuchsschwänze peitscht, und dann ein runde»Mit Stanniol oder Silberpapier überzogenes im Durchmesser etwa»kleineres Biet, als der Kuchen, mittelst seidner Schnüren auf diese»letztem setzt, so wird das Met Funken geben, sobald man esdem Finger berührt. Dies ist ganz die Erscheinung, die derjenige Ap-parat darbietet, den wir Elektrophor nennen- Der Erfinder desselbe»ist der Schwede Wilke, obgleich der Italiäncr Volt» es im Jahr l7k?umer der gegenwärtigen Gestalt bekannt machte. Au den gewöhnst"chcn Elektrophoren pflegt man gemeines weißes oder schwarzes »'"etwas Terpentin vermischtes Pech zu nehmen; eben so gut dienrE"^phonium. Die zerflossene Harzmasse wird gleich in die Form oder »»'den Teller gegossen, welcher von einer leitenden Substanz seynMan nimmt dazu eine metallene oder dünne hölzerne mir Steinöl »wbeiden Flachen besegle Scheibe, die einen etwa 2 ! Linie hohen »»Astsrichteten Rand hat, mit welchem daS eingegoffene Harz gleichmuß, ohne daß jedoch der Rand oberhalb bedeckt wird- Die oberFläche dieses Kuchens muß ganz glatt und eben seyn, und sei»»tere den Boden überall genau berübre». DerDeckcl, oder wen»ein hohler Cylinder ist, die Trommel, Leiter, muß vo» ^ner leitenden Materie, also entweder von Aiun oder von tiocrwstHolz gemachr werden, das mir Sranniol oder Silberpapier b^5EDie Form des Deckels ist rund, und darf einige Aväwenigcrin'DMMesser halten, als dcr Knchen. Er muß isolirt d. >. außer 4-cr»>düng mit leitenden Körpern auf den -Harzkuchen gedeckt nnd wieder a/genommen ive-den können; daher bindet man drei oder wer 1dem- Schnuren an seinen Rand, und hebt ihn daran vacb,Bck>eoeBewahrt man den Apparat vor Feuchtigkeit, so hält sich w? l , eKuchen einmal erregte Elektricität Monate lang und man >"»»',des Elektrophors statt einer Elekrrisirmasckine bedienen.laßt sicy anch eine Leidnec Flasche nach und nach damit laden mwGegentheil durch diese der Elektrophor wieder verstärken. ...

Elegant, zierlich, nett, geschmackvoll. Die elegante av