z88 Eke
straus. 3» der Ferne wär' eui Grabnriii zn scheu, wovon die obereHälfte nur aus euiem Cypreffeuwalde hervorragte Hinter diesem,lag' ein Hügel voll Rosenknvspen im Morgenroth." Die Elegiewird, wie ei» Mädchengesicht, niemals einnehmender, als dann,wenn unter den Thränen desselben ein Lächeln hervorschimmert;wenn der ruhige Blick auf eine Reihe von schönen Bildern fällt, die aber,'gleich den Herbstblumen, im leichten Nebel da stehen und den Abschied'der besseren Jahreszeit verkündigen.
Element, dcrUrstoff, Grundstoff, d. i-der erste Stoff einesDlngeS: der erste, uranfängliche Bestandtheil, der so einfach ist, daßer durch alle Bemühungen der Kunst nicht weiter zersetzt oder verän-dert werden kann, und allen andern Körpern zum Grunde liegt. D«'her die vier Elemente oder einfachen Welrstoffe: Feuer, Wasser,Luft, Erde. (Nach der neuen Ebenste gehören sie indeß nicht mehrunter die einfachen Stosse. Siehe darüber den folgenden besonder»Artikel). In einem verschiedenen Sinne werten auch die Himmels'körper, besonders Mond und Sterne, Elemente genannt. Desgft''chen auch die Aufangsgründe einer Kunst oder Wissenschaft; z. B. dirElemente der lateinischen Sprache. Er befindet sich so recht in seinemElemente, d. h. i» seinem wahren Lebensstoffe; in dem Zustande, herder Gründ seines Lebens und Wohlseyns ist. Der Wein, das SP'^re. ist sein Element, b. h. er kann ohne Wein, Spiel rc. gar »Mleben. Elementar, den Stoff oder Grund enthaltend. So rede»z. B. manche Physiker von einem Elementarfcuer, unter wr>'-'chem sie eine feine, flüssige, sehr elastische, und alle Körper durckdrM'-ende Materie verstehen, welche sie für die Ursache der Wärm»halten; das Urfruer. Elementarwerke, Elementar'bücder sind Werke oder Bücher, welche die Anfaugsgrmide ciM«Wissenschaft enthalten. Elementarkenntniß, die Grund - EAnfangskennrniß. Elementarsretn, ein edler Opal, der m>'vielen Farben spielt.
Elemente, Grundstoffe, Urstosfe oder Uranfang»'bedeuten die Grundbestandtheile der Körper, die nicht weiter »»fungleichartigen Materien zusammengesctzr und also einfach sind.Körper, die uns die Natur liefert, enthalten sehr verschiedene B»standtheile, die sich durch Chemie trennen und für sich darsrel»"lassen. Eine Materie, welche die Kunst mehr weiter zerlegen kau«'wird nach unsern jetzige» Einsichten ein Grundstoff, ein Clenie»'oder besser ein »»zerlegter Stoff genannt; denn man kann nichtgen, ob die Chemie nicht künftig noch Mittel entdecken werde, °»osetzt unzerlegbaren Stoff doch noch weiter zu zerlege». Vor m«»gar langer Zeit hielr ja jeder das Wasser für ein unbezweiftir»Element und dennoch fand Lavoisier Mittel, es in seinestandtheile aufzulösen. Die Alten nahmen seit Aristoteles vierl»genannte Elemente an, nämlich Feuer, Wasser, Lust und Erde. D'»>Meinung hat sich bis auf die >etzigen Zeiten unter denen forrg»'pflanzt, die sich um die Fortschritte der Naturwissenschaftenbekümmern. Sie glauben,- daß alle. Natmkörper ans jenen viermenten zusammengesetzr sind. Hingegen beweisen die neuern U»».suchniigen, haß nur das Feuer unter diesen ein wahres Element'!'die übrigen aber zusammengesetzte Körper sind. Außer dein s»»aber finden die neuern Chemiker weh» als vierzig »«zerlegte srvii'Sie sind folgend«: