Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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sein endigen. Sein Vaterland ist der Norden von Europa, Asst» s

und Amerika. Diese Thiere leben in einsamen Wäldern, wo >w '

reichliche Nahrung finden. Ihr Lauf ist ein ungeschickter, schaukeln»der Trott; dennoch sollen sie in einem Lage fünfzig Meilen zurück- l

legen können. In Schweden spannte man sie sonst an Schlicken,allein dies wurde verdorrn, weil auf. diese Art öfters grobe Bet- '

brechet' schnell entkommen waren. Sonst war die Naturgeschichte desElens mir viewn Mährchen verunstaltet, und man behauptete untekandern, daß es öftere Anfalle von Cvil-psie habe, woher auch bet .

Name Elend rühre; allein dieser kommt von dem altdeutschen '

Worte elent, welches Stärke bedeutete. Die Knochen dieser Listest '

werden zu mancherlei Drechslerakbeiten und zum Einlegen kunst"»

.«her Sachen gebraucht; denn sie haben den Vorzug, daß sie immerweiß bleiben. !

Elephant. Das größte unter den Säug.-.und Landtbiere«, ^

das einen langen nnd bcw glichen Rüffel, zwei sehr lange dicke >>>st -

gebogene Zähne (S. Elfenbein), einen kurzen Hals, kleine aber geilss .

reiche Augen, große lappichre herabhängende Obren, dicke Füße, st» "

neu dünne» kurzen Schwanz, der sich in Stacheln endigt, und eilik ^

dicke spaksam mit Haaren besetzte Haut hat. Er lebt in Afrika usw ^

im südlichen Asien, nährt sich von Kräutern nnd Vaumzweigen, st' y

sanft, läßt sich zähmen und zu vielerlei Künsten abrichten. Es»» )

genauere Beschreibung dieses merkwürdigen Lhicrs würde uns h>" ^

zn wejt führen. Im gemeinen Leben sagt man, aus einer Mststeinen Elephanten machen, um zu bezeichnen, daß eine SE ^

ungeheuer vergrößert werde. Im Schachspiele werden die Eckfte"^ ^

der lehren Reibe, die gewöhnlich Thürme heiße», von einigen h

Elephanten genannt. Im Morgenlande versteht man aber diel»- ^nigcn darunter, die wir Läufer nennen. — Elephantenvrden, ein Dänischer Ritterorden, dessen Ursprung von Canutststum das Jahr -izz Hergeleiter wird. Die Ritter tragen eine»mit fünf Diamanten in Form eines Kreuzes gesetzten ElephE"an einem blauen Bande. Elephanten papier izt großes fräst'" bHolländisches nnd Französisches Schreibpapier, Zo Zoll breit und »a gZoll hoch, das einen Elephanten znm Zeichen führt und bcsorwstzu Kupferstichen gebraucht wird. Dergleichen Papier wird au« '

Sassel nnd Augsburg gemacht. Die Elephantrasis ist eine Äst"- hkrankbelr, die am häufigsten in den warmen Äonen vorkommt L

schon den Pkabern bekannt war. Sie befallt entweder den ganä» il

Körper oder einzelne Theile, tritt mit mehr oder-wenigen Flev E

ein, von dem. sie oft auch in ihrem Verlause begleitet wird, ü' r,

endigt sich meistenth-ils tödllich. Die Füße schwellen dabei unfon. v,lich auf, werden, knotig, sebeu dunkel gefärbt aus und lasse» ei» d,

Vergleich mit den. Füßen eines Elephanten zu, daher der ^'üme. H

Cleusiuischeu Geheimnisse, die; (Griech. Gesch-) m»? , stLehren, welche denen Personen mitgetheilt wurden, die im Tcmr ks

der Ceres zu Eleusiü bei Achen eingeweiht worden waren, st» «j

Ungewcihler du-fte dieses Heili-ithum. betreten, und jeder Gewew st

der etwas von den Geheimnissen au-.plaudercei wurde mit dcin st

bestraft. Aus eben diesem Grunde kann man jetzt nicht nist Geist? ^heit angeben, worin die Geheimnisse bestanden; doch wem »sti x 5viel, daß in denselben viele geläuterte Religlvnsbegrstse S» . ^

wurden, die man ans Staarsklngdeit den Augen des Volks em»