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Eili
zwölf Tage nach ihrer Verlobung mit demselben gestorben wartMan sagt, sie sey mir dem Oberjägermeister Aleris RazumowskYin geheim getränt gewesen. Uebriqens waren alle ihre Günstling?zugleich ihre Liebhaber, und sie gefiel sich immer in einer gewissenUngebundenheit, sowohl.im Vergnüge» als in ihren Handlungen'Unter dem großen Einflüsse dieser Favoriten geschah manches NachtlMlige «ür denWoblstand des Staats; die Finanzen kamen in Unordnung»
da die innere Verwaltung nicht eben die wirthschastlichste war, und dieKriege gegen Schweden und Preußen ungeheure Summen kosteten'so siegreich Rußlands Waffen darin auch waren. Im Frieden zu Arg(am 7 - Aug. 1743) erhielt es den Theil von Finnland bis an de»Flnß Kymenc; im Oestreichischen Erbfolgekriege beschleunigte d?rMarsch von 37,000 Mann Russen an den Rhein (1747) den Löscht"?des Aachner Friedens, und in welche große Bedräiigniß war nlwtdurch die Russen im siebenjährigen Kriege Friedrich der Große gs'kommen, der sein ganzes Königreich Preußen eben in der Gew?"der Russen sah, als Elisabeths Tod ihn aus der gefährlichsten LErettete und von einer unversöhnlichen, durch Friedrichs bittern 2 Mhöchst beleidigten Feindin befreite. Elisabeths Charakter war e>"eigenes Gemisch von Weichherziqkeit und Harre; sie hatteWunsch, daß während ihrer Regierung Niemand mit dem Tgcbestraft werden möchte; aber sie verurtbeilte auf bloßen Ante»ihrer Favoriten zum Kerker und zur Verweisung nach Sibiris sdie ja meistens härter ist, als der Tod selbst. So wurden Hat"',?ttiguen, die man nach Gefallen mit dem Titel „ Verschwörung?",belegte, bestraft wie Verbrechen. Da sie eitel war, so konnte uffEifersucht leicht gereizt werden, und nur zu oft wurde diesedenschafc in ihr gemißbraucht. So hatte sie den Eigensinn, "ß"keine Mode, die sie liebte, und kein Stoff, den sie trug, vo»gend einer Dame am. Hofe eher nachgeahmt und getragen wes"?.durfte, bis sie selbst Mode und Kleid wieder abgelegt hatte.lich wechselte sie sehr oft, so baß, wie man versickert, nach uATode nicht weniger als 32,000 verschiedene Kleider in ihrerderobe gefunden worden sehn sollen. Wahrscheinlich nm so nu">cvgut zu machen, was ikr auf der Seele liegen mochte, u"d."° xHimmel ein längeres Leben z« erkaufen, verordnete sie in ^letzten Krankheit die Loslaffung iz bis 14,<200 Unglücklicher»wegen Schleichhandels gefangen saßen, so wie die MilderungAbgaben vom Salz, so daß dadurch eine Verminderung der R? ^nnen von ij Millionen Rubel jährlich verursacht wurde. So ueh ^«nch alle diejenigen, welche wegen Schulden, die sich nicktscxi Rubel belieftn, im Arrest waren, befreien, indem si? ßren eigenen Mitteln die Gläubiger befriedigte; man gibtder auf diese Weise befreiten Unglücklichen auf LZ.ooo j ">;beth sah khrer Mutter ähnlich, aber sie war noch schöner als usie war äußerst vvrthcilhaft und prvpvrrivmrlich gewachsen, u.no ^gleich ihre Züge etwas groß waren, so hatte ihre Phosiognonue eeine unbeschreibliche Sanftheit, welche sich in der Unterhaltungihr, die immer heiter und oft schmeichelnd von ihrer Seite»och erhöhte. Aber bei aller M'hnlicbkeit im Aeüfiern uno >>>Neigungen besaß sie doch nicht Catharinens Stärke der Seele,
<bc Peter den Großen fesselte, und diese Souveraine wenhängrg von ihren Umgebungen mgchte, so viel Gewalt auw