Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
402
JPEG-Download
 

402 Cll Elf

und wurde zum, Lord Heathfield und -um Mitgligd des PariawcnkSernannt. Eine Schwäche, die ibn im Alter befiel', nöthigte ihn,,7yo ins Bad nach Aachen zu.reisen; allein kaum war er drei Mschen hier, als ihn auf seinem Lieblingsaufenthalt 'Kalkofen b"Aachen ei» Schlagfluß traf, an welchem er am ü. Juli starb. SemLeichnam wurde nach England gebracht, und der König machte selbstLeu Riß zu einem Monumente, das ihm in Gibraltar erricht"wurde. ES wäre überflüssig, weiter etwas zu Elliots Ruhme hin-zuzusetzen. Wenn man seine Tapferkeit, seine Großmutb gegenseine Feinde und dabei seine Bescheidenheit, Mit der er nicht Wsondern seinen Soldaten den'Ruhm seiner Thaten beilegte, in Er-wägung zieht; so wird man in der Geschichte schwerlich Finen öderden andern Helden finden, der mit Elliot eine Vergleichsaushielt. .

^ Ellipse oder Lllipsl-. die Weglassung oder Auslassung eint»-um völligen Sinne gehörigen Wortes, weil es leicht hinzugedachtwerden kann. So machen z. B. die Kaufleute Ellipsen, pennschreiben: Ihr Geehrtes (Schreiben) vom sechsten dieses (Mona"/Habe (ich) erhalten. Desgleichen heißt Ellipse eine krumme Lin^welche durch schiefen Durchschnitt eines Kegels entsteht ; auch Kegel-schnitt genannt.

Elscuti on, die Ausrede, oder die Art des mündlichen DAtrags, wobei es darauf ankommt, ob man deutlich, vernehmlich Everständlich spricht, nicht zn leise, zu geschwind oder zu langsam; °man die Worte und Redesäbe dem Sinne und Zusammenhange Amäß verbindet und trennt n. s. w. Die Elvcutivn ist von der Ps-nunciativn, h. i. der Aussprache der einzelnen Worte und Laute s?Hutekschcidcn. Ein Prediger z. B. kann jedes Wort richtig pro»"»Liren, und doch dabei eine fehlerhafte Elvcutivn haben, die sechA.Vertrag widrig und unverständlich macht, wenn er z. B. r«

Dehnt oder zu hastig spricht, bei den Unterscheidungszeichen nichtsHörig inne hält u. dgi. m. ,

Eloges, Elogia, Lobreden; machen besonders i» der s"«'höfischen Literatur einen eigenen Zweig der Beredsamkeit aus. ^'braten im Zeitalter Ludwigs XIV. an die Stelle der eigentlichengraphien, welche jedoch nicht zum Besten durch sie ersetzt wur°e l.indem über dem Zwecke, berühmte Männer zu loben, die teetzharakterzeichnung, über die Höflichkeit die Wahrheit vergessenDe. Vornehmlich suchten die Vorsteher und Mitglieder der Wn».

orstehcr .uns v/eicaiieoer oer ^fischen Akademie das Verdienst durch dergleichen Reden zu ehren, »obgleich man hier sich bceiferte, die bloßen Lobreden mehr mLächtnißreden zu verwandeln, so ward doch auch hier für d^gieN

Biographie wenig gewonnen. Die eigentliche Epoche derbegann mit Fontenelle, welcher 1731 zwei Bände derselben herangab, die mit aller Klarheit, Leichtigkeit und Eleganz der DMrllung doch nicht für ihre Oberflächlichkeit entschädigen können, we»man nicht selbst oberflächlich ist. In der folgenden PeriodeLurch deklamatorischen Pomp zu imponiren, womit freilich >w«Niger gewonnen ward. Vvrthcilhaft zeichnen sich einige dieservon Laharpe aus.

Eliaß, eine Französische Provinz, nach der neuen Emtve lu'»Von Frankreich i» den Devärtemeuts Ober- und Nieder-Md ^gelegen, ein schönes, fruchtbares, über 300,000 Menschen zavu«Land, gränzt gegen Osten «I den Rhein, gegen Süden an die Schch

d

r>

i>

<-

b

s

d

r

t!

L

e

k'

b

st

ch

hr

r

Z

lie