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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Körper nicht für unvollkommen gemacht halten, legen ihnen Körperbei. Als endlichen Wesen muß ihnen aber auch ein Wobnvrt zukom»wen. Die Alte», die sich den Himmel als einen großen blauenSaal vorstellte», in welchem Gott mit den Engeln wohne, hatten' damit keine Schwierigkeit; uns, die wir andere Begriffe vom Him-">el und Weltall Haben, bliebe nichts übrig als anzunehmen, daß sie,d« sie ja doch auf uns wirken sollen, unsichtbar neben uns wohnen.

. Was ihre Namen betrifft, so läßt die katholische Kirche nur die dreiü der heil. Schrift vorkommende», Michael, Gabriel und Ravhael

i, Selten, unter den Ketzereien des Aldcbertus, welcher im Jahre 704

,) einer Synode zu Rom unter dem Papst Aacharias verdammt

, wurde, war auch tue, daß er Engel unter unbekannten Namen angcru-^ lkn HM, dergleichen Uriel, Raguel, Lubnel, Jnias, Lubuas, Sa»,, darth, Stmicl u. a. waren. Ausdrücklich ward erklärt, dieß wären

k>. UHi Namen von Engeln, sondern von bösen Geistern, die er um

Anstand angerufen habe. Die späteren Katholik n haken sich jedoch,, Aran nicht gekehrt, und der Katholik Sonnenberg hat nach Mitten-n «»v KlopstockS Vorgang andere Engel nicht bloß ausgeführt, sonder««Uch benamt.

^ . Enge l (Johann Zakob)'einer der helldenkcndsten, scharfflnnig-

u ue« Gelehrten, war zu Parchim (im Mecklenburg-Schwerinischcn)

ll geboren, wo er bei seinem Vater, Pastor, deu ersten Unter-

c, in der Stadtschule genoß, dann im neunten Jahre nach Rostock

r die Schule und nachher auf die Akademie daselbst kam, und vier

n w tkeolvgischen Wissenschaften zum Hauptgegcnstand seiner Studiens Au Bützvw, wohin er zwei Jahre darauf ging, zog mehr

ckMsoplue und hauptsächlich Physik seinen Geist au, ob er gleich bciinit neuste durch die Friedensrede, die er hier an der Stadtkirche

i- sich sehr großen Beifall erwarb, und zum Predigtamte ganz

e ^. iiiguch bestimmt zu seyn schien. Indessen fand er doch für besser,

» s-r/lniger Zeit in Leipzig, wohin er von Rostock aus (1764 ober

>. Niki,» seweudct hatt«, der Philosophie und deu Sprachen sich noch

d «e» ^ widmen, erwarb sich auch durch Unterricht, durch Dorlesun»

n u.,A"d durch Uedersetzungcn seinen Unterhalt, und wäblte endlich

n lh 5 ^. Mebrercn, den Ruf nach Berlin als Professor am Joachims»

ck bM'wcn Gymnasium, w» er denn auch mit großem Beifall lehrte,

»li^x ^S>ied der konigl. Akademie der Wissenschaften ward, und2 fektw» Süßten Lbeil seiner sv sehr beliebten und bekannten Werk«

st wuse. - Späterhin, als Lehret des jetzigen Königs von Preußen,

ü t-. b er dem damalraen Reaente«. <ke!edeim Nilllbelm ll.. bekann»

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f»n 5 ^ stelle er theils aus Verdruß, theils seiner ichwanlenden Ge-wegen im Jahr 17Y4 niederlegte und, nun na» SchwerinBeim Regierungsantritt des jetzigen KLmgs von Preußen ver-b,?,^öe er nicht, den dringenden Emladunaen ftuws ehemal gen erha-lln, ^ Eleven zu widerstehen: er kebrte na» Berlin zurück, machteb 7 Um die Akademie der Wissenschaften noch "i/br verdient; trugin/i? leine gemeinnützigen treflichen Schriften das Seunge zum allar-bo? 5 b,'. Wol,l redlich bei; genoß die Achtung und den Umgang derb-Mlchsten Köpfe; ließ sich selbst durch seine Kränklichkeit, da ersei».» ? «" Hypochondrie unendlich litt. nicht zurückhalten, überii,4sKräfte zu arbeiten, beschleunigte aber eben dadurch sein Endeskbv-welches durch die Reift, die er zu seiner sich nach ihm"'e«beu Mutter «och ein Mal unternahm, vollends ganz herbei-,»