Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Eng

Strafe verwüsten und Mt und Confiscation war an der Tagesord-nung. Um für die Ankunft sich ganz sicher zu stellen, verpflanzte ekdas in Frankreich und in der Normandie schon eingeführte Feudal-system nach England, welches nun Barone, Vasallen und Ritteterhielt, deren vornehmste aus Ausländern bestanden. Selbst dieKirche wurde diesem Systeme unterworfen und alles so rein militä-risch organisirr» daß von der alten Englischen Verfassung wenig webtübrig blieb. Wilhelm hinterließ den Thron seinem Sohne, W > ?'Helm Rnfus, und es erhielt sich die Normannische Dynastie bisii54. Heinrichk- (iioo —iizz), der im Augenbl cke von RnfusTode sich gewaltsam die Krone aufsetzte, die seinem ältern ProbetRobert gehörte, der eben auf der Rückkehr aus dem gelobten Landsin Italien sich aufhielt, suchte sich dieselbe dadurch zu erb kten, daßer, besonders in Ansehung der Kirche, die Lchneverhälttiisse milderteund außer dem, daß er einen Kdnigseid leistete der Nation de»sogenannten Freiheitsbriefgab, worin er eine Menge von dir'sherigen Bedrückungen abstellte und im Allgemeinen die frühern Ge-setze zu bestätigen und zu beobachten versprach. Doch es blieb beidenBuchstaben und nie erfüllte Heinrich einen Punct dieses Briefes, dAmau kaum mehr zu finden wußte, als in det Folge bei Gelegen^ !der Magna - Charta mau ihn benutzen wollte. Dadurch, daß Hei"tt?seinem Bruder Robert, mit dem er ftüber einen Vergleich gestsA,sen hatte, iioü auch das Herzogthum Normandie nahm und ch'der Krone England vereinigte, kam es, daß die souverainen Ko"'»Englands als Herzöge der Normandie zugleich Vasallen desvon Frankreich wurden. Unter Heinrich wurde die Jagd als '

destäkiget, Dieb stähl und Falschmünzen wurden Lodesvero» '

«den. Doch bekam die Stadt London Jagdfreiheit und einen bei» 'dern Versicherungsbrief über mehrere Vorrechte, welcher den ermGrund zu der Eigenschaft einer besondern Corporation legte- ^starb am l. Dec. nzz. Seine Tochter MathildiS war von ihmseiner Nachfolgerin bestimmt, aber sein Neffe Stephan bracht ^Krone an sich. Der daher entstandene Successionsstrctt, worlauch mit Schottlands König, David l-, in Krieg gerittb, endig" ^endlich damit, daß König Stephan, der Sodn ferner Gegnerin ,an den Grafen Plantaqenet von Anjou vermählt war, He>" ^advptirte (iizg). Mit diesem Heinrich H. begann (lt^ l-Meihe der Englischen Herrscher aus dem Hause Plan kagenes,ches bis izyy den Thron besaß und acht Könige zahlte. Hern .». bestätigte den Freiheitsbnes und gab sich viele Mühe 3 r>o " °. ^

Wallis, welche er von 1172 an eroberte, zu cultiviren. '-„^le, !außerdem fast noch ein Drittheil von Frankreich, (An,ou, T-onrMaine, Normandie, Guienne, Poitou und Bretagne) »ft st»Schottlands und erwarb sich um die Gesetzgebung durch dle iog"'» ^. lidon viele Verdienste. V», ' »rch

Eonstiturion von Clären

Hli8y-^-riyy) Richard, genannt^Löwenher^,^denih^^^,

seinen Kreuzzug, seine Gefangenschaft (11Y2) in Wien«»„gen seines Volkes znr Bezahlung seines Löscgeldemit Frankreich »). Er führte gleiches Maß und G,en Königreiche ein und befestigte das Lebnssysiem. .

«nd Nachfolger Jo h an n Lack land (ohne Land), der schon w ^Richards Gefangenschaft, von Frankreich unterstützt,

Set"

») M. «erst. b. Art. „Richard Kdwenßerz" «. „Krens»

Las.'