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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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men Presse zu appretlren, wodurch die Aeugarten den so vorzüg-lichen Glanz, den man allgemein an den Englischen Zeugen so sehes-vätzt, erhalten, weswegen die Deutschen Manuiakturlsten, wennsie ihren Zeugen einen solchen Glanz mittheilen wollen, diese Spanenicht entbehren können. Ungeachtet des sehr scharfen Verbots sindaber io« jährlich viele au« England herausgebracht worden. ^Englische Presse ist die glänzendere und bessere Zubereitung derEnglischen Waaren, z. B. der Zitze. - Englische Pritsche,ein Sattel, der entweder keinen oder einen sehr unmerklichen Ester,auch keine Vorderbauschen hat. — Englischer Haken, em krum-mer bogenförmiger Haken, welcher in einer Pendeluhr auf einer ge-meinschaftlichen Welle mit dem Perpendikel über dem Steigraveschwebt, und dazu dient, das Steige-. Mrtiel-, Minuten-Wogenrad in gleichförmiger R chrung zu erkalreu. — EnglischerZagdsatlel, hat Vorderrauschen, aber keinen Ester. — Engli-scher Wurstsatcel, ist der Englischen Pritsche ähnlich, bat abervorn und hint u eine weich ausgestopfte Wurst. — EnglischesPflaster, besteht aus Lasset, welcher mit Hausenblase und Per»'Manischem Balsam üvvrstricben wird.

Ln Irais, in Ncbenreihc; z. B. Soldaten paradirc» vr> d->°'d> i. in einer langen Reihe neben einander stehend.

En harmonisch (in der Tonkunst) ist diejenige Beschaffen»^der Tonleiter bei den Alten. bei welcher die zwei ersten Intel»»»kleiner als Halde Töne waren. Das Enharmonische ist auf diese A>von dem Diatonischen verschieden.

Lnjsni bswenl. heißt in der Französischen Verskunst Vfehlerhafte Eigenschaft, wenn der Verstand aus dem einenLeu andern forrläuft und sich in der Mitte desselben endigt. Wft' §geo dafür: das Hinüberschl eisen des Sinnes, welches be»edoch nur in solchen Versen, die für den Gesang bestimmt sin», "er haft ist.

Enkanstik, Wachsmalerek. Ging unstreitig vou der s-wohnyeir der Alten aus, auf Wachstaseln zu schreiben. Die §tafeln zum Zeichnen verlangten ab.r eine andere Behandlung ,,schtzum Schreiben, denn das mit Erdfarbe vermischte Wachs war ,dünn und flüssig, sondern eine derbe Masse, welche demnach mit „lheißen und platten Werkzeuge ausgedehnt und eben gemachtmußte. Dieses Werkzeug hieß bei den Griechen Lesrrvn,

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Römern ririvulum oder vsruculnm, d. i. Brennstil, Ärermlp^^e

Vrcnngkiffel. Das Verfahren selbst aber, das trockne undWachs mir dem heiße» Griffel aufzutragen und auszudehnen ,eben desbalo Enkaustik, von dem Griechische» Zeitwort ^ ^chsich brenne ein. Weil es damit auf Haltbarkeit und Don« ' ,Feuer abgesehen war, so erhielt das Wort Enkaustik bald "Neuheit

und Elfenbein, sonder» auch von der Malerei aus i'drne ,,gcvon Metallarbeiter:, wobei Gold oder Silber au,getragen, - »er-

vder emgeschmolzen, und von allem was in Feuer vergowee »silbert war; welches man Gold- »der Etlberenkaustik »".""^s,,anst>^'Murre» nannten die Porcellainmalecei und Echwelzarve» ,^^ftrcen

vad mit eben dem Recht darf man der GlaSmalerei ^er >nu ' „

3äs.»huoderte, «je mau sie «n den Fenstern her