Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Aht, diese« Name» geben.

Enk 42z

. ..... ES ergibt sich von selbst, baß alles dies

mit der Wachsmaleret der Alte» nichts ju thun hat. Ueber diese wis-/ wir im Grunde seht wenig. Plinins (ü. tzl. zz. n.) berichtet«ns nur, daß es eine dreifach verschiedene Arr derselben gegeben habe.M der erste» Art wutde das Wachs zerlassen, stingeriebene Erd-Mde, so viel es einsangen konnte, beigemischt, und dann diese MasseMHvIz oder Mauer mir dem heißen Spatel aufgetragen und geebnet.Erkaltet, war sie der Grund, worauf der Zeichner mit einem kalten^chlgen Griffel die Linien eiugrnb, und so war es eigentlich nicht"^.Malerei, sonder» der Wachsgruud, welcher eingebrannt wurde,^"" dieses Einbrennen gab der Malerei nur »»eigentlich den Name»t/t Enkaustik. Ueber die zweite Art, die eingebrannte Malerei aufpendeln, haben lange dtt irrigsten Vorstellungen eristirt. Die ^richtigste

in Florenz, der sich selbst'^^'kaustischer Malerei vielfach beschäftigt hat. Als nämlich diees « - Umrisse anfing von B-deutung zu werden, d. i. als mauTafeln von hartem Wachse zu einiger Vollkommenheit ze-ch, hatte, wollte man diese Arbeit im Kleinen auf Clfeubeiu ma»bein damals im höchsten Werthe stand. Tafeln von Clfen-

di, g^.urden also mit schwarzem oder rothem Wachse überzogen, undsi^,i»tchnung mit dem Griffel darein gegraben, wobei man die Ab-Nien . "le, die reine und glatte Weiße des Elfenbeins für die Li-t^"iuge z» benutzen, damit dieselben sich schöner aussprecheu möch-k.„l...Es war also nichts mehr und nichts weniger, als dieselbe en-b«>!Arbeit, statt auf Holz oder Mauer im Großen, auf Elfen-n,i? stt, Kleinen. Die dritte Art ist Austragung der Wachssarbe»rw.j ""em Pinsel. Ueber das Wie ist auch hier Verschiedenheit der8eu°» 8en,, indem nach Einigen die Auflösung des Wachses durchschein/»..""* Andern dnrch Wasser geschah. Alles wohl erwogen,die u richtigste Vorstellung die, daß das Wachs naß aufgelöst,das w - damit vermischt, mit dem Pinsel aufgetragen, und danndarb- ">"lde mittelst behprsamer Annäherung des Feuers vollendet„'wodurch diese Art der Malerei erst zur eingebrannten oderwaknü. - wurde. Hiezu bedienten sie sich eines heißen Eisens,M vchrmlich in Gestalt einer Platte mit einer hölzernen Handhabe,llenia»» alerei durch die Erfindung des Pinsels bedeutende Fortschrittedie sig ?"sie, entstand auch noch eine neue Methode der Enkaustik,der »,« v." Malerei mit dem Pinsel mehr anzunähern suchte. Vor-die eingebrannte Wachsmalerei Zeichnung auf gefärbtemfärb-» gewesen, jetzt wurde sie Ma lerer mit eingebrannten Wachs-riß Halle der Künstler den Wachsgruud aufgetragen und denUm-Äo>> vem Griffel darin gemacht, so ging er an die Farbengebung,^riff-, ">>t Erdfarbc durchdrungen schneidet er mit dem heißen"»d ab als nöthig ist, einen bestimmten Raum zu bedecke»

». s , es auf dem Grunds aus, setzt eine zweite, dnrte Farbedie erste, so daß er Localfärbe, Halbfarbe und Schat-ze an/ "eben einander auffetzt, und diese nachher vertreibt, indem er^qchh-n,"u)ekde» Farben mit dem heißen Griffel in einander schmelzt,durch ganze Kunst der Wachsmalerei einige Jahrhunderte hin-gewesin, wurde das Andenken desselben in der Mittelle Jahrhunderts' erneuert, und der Graf Canlus war es, der

oteuhk,!!, '"..st UtAiiregvnq brachte. ES fclffte nicht an manchenvw ,hr zugewendet wurden, , und diese rühmten, daß Wachs-