Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Erd

auffallende Entdeckung, daß dhe Scheiben einer bereit« i» die Aei-uiungSgähkung übergegangenen Larlvffel im Finstern so stark leuch-teten, daß mau braue,» dabei lesen konnte. Man bereitet aus denCrdäpfeln auch Mevl, Stärke, Puder u. dgl. und hat in den neue-sten geiren die Erdapfel - oder Kartoffelstärke zur Fabrikation ei»-hcimtsche« Zucker« vorrheilhafr finden wollen.

Erdbeben. Noch nicht genugsam bekannt mit dem Walt?". der rohen Naturkräfte in den rnneren Liefe» der Erde hat sich °!°jetzt der forschende Meist de« Mensche« begnügen müssen, mehr diePhänomene und Wirkungen dieser furchtbarsten «nd schrecklichst"Naturerscheinung zu beobachten, als daß er sie genügend zu erklär"und auf ein einziges Grundmotiv zurückzuführen vermocht -ärtt'Eine unterirdische Gewalt erscheint plötzlich ihrer Fesseln entdunb"und erschüttert die Oberfläche der Erde, mehr oder minder heM'Stöße folgen langsamer oder schneller a«seiuander; der Boden wa»--und geüalret sich um. Berge versinke« und ewiger Granittert, Strecken Landes werde» von brausenden Flntde» überschwE,«nd wieder au« den Meeresflucheu erhebt sich Land, Inseln rutst-'hrn und versinken, reißende Ströme versiegen oder nehme« plotzu?«inen andern Lauf und das Meer selbst scheint in keinen imermA«den Liefen aufgewühlt. Das sind die Wirkungen, die dieleturericheinung hervorbringt, wenn sie den höchsten Grad der Fu>^barkeit erreicht. Volkreiche Städte sind in Trümmer gestürzt "angebaute Gegenden dem aestaltlvstu Ebavs gleich gemacht wo-v .Entsetzlich nnd außerordentlich, wir die Erlcheinung selbst, sind 7 „die Vorzeichen, die sie anzukündigen pflegen. Die plötzlich"anderungen in der Atmosphäre betäuben den Menschen undgen die Lbiere, die durch ein bange« Heute» die drohende,anzudeuten scheinen. Der Himmel verdunkelt sich und zeigt eine ' ^rigr Nöthe, die Magnetnadel geräth in Unordnung u- s-^'',„««e»

^ rer Zeit beschreibt mehrere Erdbeben, deren

755 wurde Liffabvn^^

Geschichte neuerer

zu den fürchterlichsten geborten. Im I ..... .....

eine Erderschütkerung zerstört und rcovo Menschen unter den - ^mern begraben. Sie dehnte sich von Grönland bis Afrika a>selbst in Amerika spürte man zu derselbe» Zeit theils stbw^A.dricv,heftigere Erdstöße. Im 3> i?8z traf ein ähnliches Schicksal«^das noch geraume Zeit nachher ein schreckliches Bild der Verv^darstellte- Schwächere Phänomene der Art ereignen sich »amser bald in jener Gegend fast jährlich, und noch vor k>"ze>" diedigte ein heftiger Erdstoß viele Gebäude Rom«, unter denenPeterskirche ist. Die Erfahrung lehrt, daß hauptsächlich « ^der«Länder den Zerstörungen der Erdbeben ausgesetzt sind, ^ er-in der Nähe der f urrspeiende« Berge, mit denen >>c « ^hetwiesenen Zusammenhang habe». Welche Urkräfte derthätig sind, und wodurch sie angeregt werden, ist schwer rtheil« da die Erscheinungen dabei so vielfach und wunderbar > „ ver-weil hje zerstörende« Wirkungen keine Annäberunq de« M w

statten. Sonst wollte man sie durch das Centralfeuer, . Astri-den Mittelpunkt der Erde setzte, erklären ; Beccana gib . ^ Hv"-cirät als die wirkende Ursache der Erdbeben an, nuoaur ,»xn>jrtck-these gestützt, wollte Bertbokon sie ableiten , wie oie ,^hr-Wirklich scheint die Elektricität dabei thätig zu sey»- "e . psckzeinlicheHruptursache iib wohl ein Kamps.de« Feuer«, »er. i

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