Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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daß es, der Zucht entlassen, sich selbst beliebig fortbilden «nd in je«des wahrhaft mensMch.' Verhältniß, also auch in das bürgerliche,ohne wUchcs Menschen nicht vernunstniäßig beisammen leben wür-de», eintreten könne. Die Erziehung umfaßt daher auch den Un-terricht als Mittel zum Zweck. Denn durch den Unterricht sollvornehmlich das Erkenntnißvermogcn nach seinen verschiednen Amei-sen entwickelt und ausgebildet werden <s. Erkenntniß). DieErziehung wird eingetheilt in die körperliche und geistige,die natürliche (physische) und sittliche (moralische), die häus-liche und öffentliche. Keine derselben darf einseitig oder aus-schließend empfthlen und betrieben werden. Nur aus ihrer zweck-mäßigen Verbindung geht eine möglichst vollkommene Erziehunghervor. Ein für die Erziehung der Jugend ausschließlich oder we-lngstens vorzugsweise bestimmter und eingerichteter Ort heißt eineistzkebungsanstalt, und wenn dabei hauptsächlich airf denunterricht gesehen wird, eine Schule. Der wissenschaftliche Jn-der Regeln der Erziehung heißt Erziehungswissen,'chaft, und die Geschicklicvkcit in der Ausübung dceser Regeln,H-.t.j iehungskunst. Beides heißt auch mit einem aus der Grie-Sprache entlehnten Worte< Pädagogik. Ebendaher beißt»tt Erzieher auch ein Pädagog, und eine Erziehungsanstalt ein/Pädagogium. Die Erziehungswissenschaft hat cS vornehmlichi,1' Ausmittelung der beste» Erziehungsmethode zu thun.un^dk" Afton haben sich vornehmlich Plato, AristotelesPlutarch, unter den Neuern Dittorino von Fcltre,^"Usscau, Basedow, Nvchow, Nesewitz, Campe, Salz-Olivier und Pest«lozzi, theils als pädagogischem^Mtsteller, theils als praktische Erzieher mit Auffindung jenera<m. ,, beschäftigt. Auch hat sich Niemeycr durch die Heraus-/ttner Grundsätze der Erziehung und des Unter-v,,, sur Aeltern, Hauslehrer und Schulmänner, wo»m.-.."kkelrs niedrere Auftaaen crscbienen sind. ein nickt acrinae«

Zuhaben.