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ron Venedig tei. Im 1 .1809 komniandltte Engen die ItaliänischeArmee, verlor anfangs zwei Trachten, rückte aber nachher vor unkvereinigte sich glücklich mit der Armee Napoleons, lieferte auch bal»darauf ein glückliches Treffen bei Raab i» Ungarn. Als i8lo Nap^leon das Grvßherzogthum Frankfurt gründete, ernaunte er den Prix-gen Vicekvnig zum Erbgroßberzog vou Frankfurt.
Engen (Franz Eugen von Savoyen, bekannter unter dem Na-men Prinz), ward geboren zn Paris den 18. Oktal». , 66 z, und w»tein Urenkel Carl Emanuels des Großen, Herzogs von Earopen-Unter allen Helden und Staatsmännern, welche ein langes rastlos^und tvatenreicheS Leben dem Woble Oestreichs widmeren, nennt istGeschichte keinen zweiten, der in beiden Eigenschaften diesem Re-"'trnhause so wichtige, wesentliche und zahlreiche Dienste geleistet hatte»alS Eugen. Gleich groß auf dem Schlachtfelde und im Cabi'n'k»gehörte er zu den seltenen Männern, deren große Lugende» dük«eleine Laster verdunkelt wurden. Wir sehen denselben Mann, beb,von keiner Gefahr erschütterter Muth, dessen nimmer wankende Esc-lengröße, dessen gewandter, an Hülfsmitteln unerschöpflicher Assihn zu dem größten Feldherrn seiner zeit machten, der, wenn MSiege den Frieden erzwungen hatten, mit den tiefsten Einsichtendie Politik das Wohl von Millionen abwog, nicht mir strengsich selbst, nüchtern und frei von allen besteckenden Leidenschaften nnAusschweifungen; wir bewundern auch in ihm einen Kenner n>Beförderer der Künste und Wissenschaften, dessen Herz nockdem Harnisch und im Getümmel des Krieges den süßeo Genun..der Musen geöffnet war. Und dieses köstliche Kleie.od gewann greich nur durch einen Zufall, ähnlich dem, wodurch ibm spät"
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anderer großer Feldherr, Laudon, zugeführt wurde.von eingeborner Liebe zum Soldatenstande unwidersteblicb gktt't" ,entsagte den Würden, die lhm die Kirche bot, für bereu Dienst 'sich
Körper Eugens angemessener schienen, alS die Anstrengungen ^Beschwerden deS Kriegs, versagte ihm dieß Gesuch. ,,i-bek-konote Eugens nach kriegerischen Thaten begieriges Herz »>»'' ^schlagen; er wandte sich, da ihn sein Vaterland verschmäh", ^Deutschland, nahm mit den Grafen Cviiri, dir gleichesihm theilten, als Volontair Dienste wider die Türken, >-mpok-sich im ersten Feldzugc zum Chef eines Dragonerregimenro MMit Verdruß hörte der Minister Louvois, dessen Kabalen eisdem »Prinzen den Weg in Frankreich versperrt hatten, ,,»gckt»^-enden Thaten desselben, und sagte zornig: Er soll nicht »".M-chrmen in sein Vaterland! Der Prinz, dem diese Worte v N zao>wurden, erwiederte: Gewiß, ich werde zurückkommen, -°n s,eETrotz! und wirklich stand er wenige Jahre darauf mit em '
chen Heere in Frankreich. Mit gleichem Muhme focht » s ^genLeopold I. «ud Carl VI. in den s folgenden TusÄ
die Türken, nnd schon 1697 ward er zur Bewbnung Win ^ .ssiezumiGenerallieutenant erhoben, mir weichem Namen daStelle bei der »Armee bezeichnet wurde. Am l 1. Scttc Tütk»"'2 -hres erfocht er de» großen Sieg bei peniha «'
denkwürdig durch den Tod eines Großveziers, siebzehn I