Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Eug

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wehr als zwanzigransend Türken. Dieser Tag stürzte den Stolz derDttomamien in den Stand, und nöthigte sie, indem Frieden vonbarlowitz die Gesetze des Siegers anzunehmen. Ganz Europafeierte den Helden, und dennoch wußte der Neid eine AnklageSegen ihn zu erdeven. Er war kaum in Wien angelangt, als jh«irrest angekündigt und sein Degen abgefordert wurde. „Hier ist*r," sprach der Heldcnmüthige, „weil ihn der Kaiser verlangt,5°ch raucht er von dein Blute seiner Feinde; ich begehre ibn nichtWieder, wenn ich ihn nicht für seinen Dienst gebrauchen soll."Tüese Hoheit der Seele rührte Leopold in dem Maße. daß er von«wer Beschuldigung mehr boren wollte, und ibn aukvrisirle, künftig?"ch eigener Willkühr zu bandeln, obnc verantwortlich gemacht wer»

, u zu können. Bald rief der Spanische Crisolg krieg den Prinzen-u neuen Tbaten. Italien wurde der Schauplatz für seine Feld-^rrmalente, i» welches er durch die Schluchten Tyrvls mit zo cxx>oitani, in reißender Eile vordrang. Vergebens suchte der Marschall^atinat il,m zu widerstehen; noch unglücklicher war Dilleroi, den^ug.n durch einen kühnen Streich in Cremoua überraschte und gefan-"abm. Der Herzog von Vendome eilte, die Verluste Frank-wiederherzustellen, und schlug die Kaiserlichen zwei Mal.r "u«n verließ die Armee in Italien, zwar ohne große Siege erfoch-Au haben, aber dock im besten Zustande. Der Kaiser verbandbnrch neue Gunübezeigungen, und vertraute ihm das Kom-siua Armee in Deutschland, Eugen, Marlborough und Heiu»ri„ ; kug verbunden durch ein gemeinsames Interesse, lüftetenbereit Frankreich und Spanien verderbliches Triumvirat. 2breber " Truppen boten einen nie gesehenen Anblick dar,<8ut^Ä/""tttEntzücken erfüllte und m die Worte ausbrecken ließtober uud wohl monrirte Soldaten kann man für Geld haben;pen , kaufen läßt sich die zuversichtliche Miene, die unsere Trup-berr E-'e ünd es, Prinz, antwortete ihm der Englische Feld-

i»"-^'uen diesen Murh einhaucht. Es kam am iz. August^»ei> ^uchstädt zu einer blutigen Schiacht. ' in welcher beide Hel»den m/u entstveieendkn Sieg über den Kurfürsten von Baiern undArmee Tallard davon trugen. Die Hälfte der feindlichen

Mir aufgerieben, die andere verließ Baiern und Schwaben

E»ge« , und rettete sich über den Rhein. Darauf ging

b°n wieder nach Italien, ward zwar anfangs vom Herzog

Ei.tsak,. > "s zurückgeschlagen, eilte aber im nächsten Jahre zum^ure'aherbei, passlrte vr» Po unter den Augen Neu»^wani, m »en Tanarv vor den Angcn des Herzogs von OrleanS,Eepk. , '»uen »inen Marsch ab, und zwang sie, indem er am i.>»ge b-x/oü rbre Linien stürmte und ihnen eine vollkommene Nieder»-fkeir/„uük die Belagerung aufzugeben. Mir gleichem Glücke"sschen ^707 die ganze Lombardei von den Französischen und Spa«fassen »rana in Frankreich ein , das er jedoch wieder

» ^in« 2n den selac-chen Jabren focht er an den Ufern des

uerz j« "»»erte Lilie und sch„,g die Mars»«Ne Villars und Bou.N Treffen bei Malplaqnet, worin er selbst gesäbr»

^^ster« wurde. Wie ganz er auch hier ftne nur den grössten'r deni>c^ ^lElftrnhe behauptete, erhellt aus der Antwort,^brsv« svr... gab, sie iu ibu drangen, dass er für seine eigene

^Nv.o»? U'E»> „Wozu ein Vrrdand, wenn wir hier sterben

Zlvrwxz.Baild. Jz