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bund, dadurch einen permanenten Kongreß a»s höchstes Völkertti-dunal alle entstehenden Streitigkeiten der Staaten schiedsrichterlichveilezen sollte. Da aber alle diese Mittel als unzulänglich befundenwurde», weil es dem ewigen Frieden auch bei Voraussetzung jenerpolitischen Zustande an einer hinlänglichen Garantie fehlen würde, s»erklärten andere den ewigen Friede» geradezu für ein Hirngespinst undtraten wohl gar als Vertheidiger des Kriegs auf, wiefern derselbe einZur Beförderung menschlicher Kultur nothwendiges Uebel sep. Da indes-sen die-Mknuafr den Krieg immer als einen rechtlosen Zustand, derreden und Wohlseyn vieler Tausende zerstört, verabscheuen muß, s»ssiuß ste auch immerfort die Idee eines ewigen Friedens als eine recht-liche Federung andre Völker und Staaten aufstellen; sie wird aberschon zufrieden seyn, wenn die von ihr gefederte Ewigkeit in derWirklichkeit nur als eine sehr lange Dauer des Friedens er»Icheiut.
Lx. wird dem Namen eines Amtes oder Charakters vorgesetzt,den man n.chr mehr betleidct, und heißt dann so viel als gewesen,ehemalig, weilend: Z. B. Er-Mi»ister, Er-Professor, Er-JcsuitrSeweicnec Minister, Professor, ehemaliger Jesuit.
.. kx po»t oder ox xo»t iavro, hinterher, hinkennach, wem»"le Sache geschehen ist.
Lx prot««,o. eigendS, ausführlich, absichtlich, geflissentlich." wird dem Beiläufigen. Gelegentlichen entgegengesetzt. Ein Lehre«w»l z. B. ich werde ein Mal »2c prot«»so darüber sprechen, d. h.eigen»« und ausführlich. Er Kar diese Kunst «x.xrok-»«o ge»»rnr, d. h. njchk gelegentlich, sondern absichtlich und mit Fleiß. Ich»reche die Musik nicht vx r>rokee»c>, d. h. nicht als Zweck Ode«
o?a»pt>>ichx,
- Lxtbmporo, aus dem Stegreif, unvorbereitet, aus denk«vpfe. Crcemporiren, aus dem Stegreife sprechen, eine Redevatten, die vorder nicht schriftlich abgefaßt ist. Schauspieler ertem»»orireu, wenn ste aus ihrem eignen Kopfe spielen, nicht nach vor»-»Ichriebencn Rollen. Ertemporirdar, zum uuvsrberrileren Vor-tage brauchbar, z. V. ertemporirbare Previgreutwürfe. Ertem-^vrirmaschine, ein künstliches Werkzeug, d«S Alles, w«S auf«em Clavi.'re gespielt wird. von selbst sogleich aus Noten setzt.
. Eraltirr, erhöht, hschgespaunl. Man bedient sich dieses Wvr»e» vorzüglich, ,) von einer momentanen ungewöhnliche» Geistes»wannung, 2) von Schwärmero.
nie» die Prüfung, insbesondre die Schulprüfung. Lx,-
. eine scharfe oder strenge Prüfung., welche auferla», mir denienigeu vorgenommen wird, die den Doktorhutwollen. In der Rechtssprache heißt Lx»n>on auch einlm ^^d «x»»u«n rostruin ein Zeugenverbör. Daher man auchein?,, ^eben sagt: mit Jemanoe» ei« ex-nie» anstellen, d. h.vr,s, .u^rsuchmi^. Eraminand, der zu Prüfende, d. l. der gc-^.ufc werden soll. Lx-,nin,tor. der die Prüfung verrichtet,von eine Lehrstunde auf Universitäten. in welcher
«cn eraminirt wird. Era»lin ire», prüfen, z. B. ei-
Sehelis unter,ucheu, verhören: 1. B. einen, der eines Ver-eine UmstLn^.^ ausfragen, z. B. emen Kranken über
--^.""kheme, sind Hautkrankheiten mir Lieber verbunden, da-Zweiter Land. K k