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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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zisischen Kaiser Napoleon, der mit yo,ooo Mann sich ihm gegenüberbefand. Um wo möglich das Königreich Preußen von den Fransest»an befreien und diese gegen die Weichsel hinzuwerfen, hatte GeneralBenningsen, der im Obcrcöminando dem Russischen Obergencral K»°mensky gefolgt hatte, beschlossen, die Linie der Französischen Winter-quartiere längs der Ostsee in der Flanke anzugreifen. 'Allein die Gf-fechte von Bergfried, Warerdoif, Deppen und Hof hatten bloß dirFolge, daß die Russische Armee, die, nach einem frübern Treffen betMehrungen, über Llebstadt ihren Rückzug begonnen hatte, bis Preu-ßisch - Eylau zurück gedrängt wurde, um dessen Besitz man sich a»l7. Februar mit vieler Hartnäckigkeit bis spät in die Nacht hineinschlug. Die Franzosen blieben endlich hier Meister und die Russenzogen sich in drei Colonnen zurück hinter Eylau, wo sie von einerfrischen Division, der vierten, aufgenommen wurden. Kaum tausendSchritte von einander standen beide feindliche Armeen die ganz-Nacht hindurch, bestimmt zum fürchterlichsten Kampfe auf den folgen-den Lag. Die Russische bestand aus sieben Divisionen, der 2, z, 4 -z, 7, 8 u. rgten, welche in 132 Bataillonen Infanterie, iyz Esc»'drvnen Cavallerie und 21 Batterien Artillerie, gegen 70000 M«»»ausmachten; aus der 2, z, 7 u. 8 Division waren zwei Treffe»gebildet; die 4 und 14. Divisionen formirten die Reserve, die in geschlossenen Kolonnen von einem Bataillon Hreite standen. Dievallstrie, commaudirt vom Fürsten Gallizm z., und die Cosast'btvmmandirr vom Hettmanu Plarow, waren auf den Flügeln und ^Centrum vertheilt, so wie die Artillerie, die in Batterien von 40/^zo Kanonen aufgestellt war. Den rechten Flügel commandirteGeneral Tutschkvw, das Centrum Graf Sake», den linken FlüAGraf Ostermaun Lolstoy, die Reserve General Dvchtervw.Preußische General L'Estoc sollte sich neben dem rechten Flügel lEDorfe Allhvf aufstellen. Die Fronte der Schlachtordnung reichte o",Schlodikten bis nach dem Vorwerke Anklappen; der rechte FEstieß an das Dorf Echlodittc» und war nach dem Laufe der Landstrab!die nach Königsberg führt, in einem Haken etwas zurückgebest'"die Mitte war etwa yoo Schritt von der Stadt Eylau entfernt; ? ,linke Flügel stand hinter Anklappen; das vor ihm liegende DorfKASausgarten war besetzt. Die Französische Armee bestand aus s ,.z Corps des Marschalls Davonst, dem 4 Corps des Marschalls ^dem 7. Corps des Marschalls Augerau, den kaiserlichen Garden,Cavallerie des Großherzogs von Berg, und aus einem Theile d« ^Corps des Marschalls Ney. Der rechte Flügel reichte beinahe bis,das Dorf Lampaschken hinan, die Stadt Eylau lag in der Mills»Position und der linke Flügel dehnte sich über die Vorstadt »»» -Windmühleuberg hinaus. Am folgenden Morgen, 8. FebruarFrüh nach 5 Ubr begann bereits die Schlacht. Gleich anfangs nsuchten die Franzosen den Russischen rechten Flügel zu werfen , nbald Abends vorher schon Marschall Ney sich in Marsch »cst'tzlum ibn zu umgehen, so wie Davonst dieselbe Absicht auf.den >>»Flügel hatte. Doch beide Manövres und Angriffe, so w>egriffe auf das Centrum waren fruchtlos. Achthundert K«nv ^wetteiferten gegenseitig im Verwüsten. Endlich wußte sich oo» ^linke Russische Flügel etwas zurückziehen »ud schon schien bteentschieden, als General L'Estvcq mit 5600 Preußen, demiRest rer Preußischen Armee auf dem Russischen Flügel «styleFranzose» in ihrer rechten Flanke angriff, und sie auö dem «