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der Bestimmung der einzelnen Gattungen gehoben. Ihre Vermeh-rung ist nicht stark, und außer der Bcgattungszeit siebt man sie nicht'leicht anders als einzeln. Die Falken zerfallen, je nachdem sie befie-derte oder unbefiedcrte Füße haben, in zwei Abtheilungen; jene Pflegtman gemeinhin Adler» diese aber Kalken und Habichte zu nennen-Gewisse Gattungen des Falken lassen sich zur Jagd abrichten, welcheman Falkenbeize nennt. Diese Art zu jagen ist sehr alt, wirfiudensie bei den Jndiern und Griechen. Im Mittclalter gehörte sie zu denHauptvergnüguugen der Fürsten und Edelleute, und war eignen Gs-setzey und Verordnungen unterworfen. Der Falke, dessen Kopf n«teiner Haube bedeckt war, wurde von dem Falkonier anf der Hand ge-tragen. Zeigte sich eine Beute, so nahm ihm derselbe die Haube vondp» Augen, und augenblicklich erhob sich der Falke in die Luft, nah>nseinen Raub und kehrte auf die Lockung des Jägers mit demselbenzu ihm zurück. Die weißen Falken galten unter allen für die schön-sten und edelsten. Sie waren das köstlichste Geschenk, das ein Dnianseinem Lehnsherr» machen konnte, und man pflegte ihnen Hals u»oKlauen mit goldenen Reifen zu zieren.
Falkenier, ein Falkenjager. Falkonerie, die Falkenjagd»vo Vogel mit abgerichteten Falken gefangen werden; auch Falke» -beize.
Kalkiren lassen, ein Pferd, heißt in der Reitschule: das Pstrvplötzlich anhalten, baß es seine Füße senken muß. Die Stellung;welche das Pferd dabei annimmt, indem es mit dem Hintcrtheile «ulder Erde zu sitzen scheint, heißt Fa lcade.
Falklaudsinseln oder Malouincn sind eine Gruppe «o»zwei großen und mehreren kleinen Inseln östlich von PakagonienSüdamerika, unter dem 62-68° W. L. von PariS und dem Zi52° S. B. Die beiden größeren trennt der FalklandSkanal oderEarltslesund. Der erste, der sie erblickte, war America Vespucci gmseiner Reise im 1 .1522. Nach ihm kamen häufig Engländer dab>"'Auch ein Holländischer Seefahrer, Scbald de Wert, kam im I. lZ?»in diese Gegend, und nannte die Inseln nach sich Gebaldincn. Lil»im I. i68y der Englische Admiral Stroug zuerst die Meerenge dur«-schiffte, welche die beiden Hanpkinseln trennt, gab er dieser denine» von seinem Patron dem Lord Falkland, und diese Benen»un»wurde nachher auf alle darum gelegenen größer» und kleinern J»n'"ausgedehnt. Im Spanischen Successionskrieg wurden die Insel» voFranzösischen Seefahrern aus St. Mal» bemerkt, und erhielten v°ihnen den Namen Malouincn, den man ihnen noch in Flankt,.^und Spanien gibt. Im I, 1764 wurde vo» dem berühmten 2 »"'umsegl-r Bougainville eine Evlonie auf der östlichen Insel augeieg -die ziemlich wohl gedieh und den Namen Port-Louis erhielt! sodrei Jahre daraus verkaufte Frankreich die Insel für etwa 6000^Livrcs an Spanien. Port-Lou is bekam nun den Namen Pfivr,be Solidad (Hafen der Einöde). Um dieselbe Zeit dachten dieländer auf ein Etablissement auf den Falklaudsinseln, um ihrer SM.fahrt nach der Südsee mehr Sicherheit und Bequemlichkeit zu verlcvasen, und im I. 1765 kam Commvdore Byron daselbst an, und navohne Frankreichs früheres Recht zu kennen, die Inseln im v>an>seines Königs in Besitz. Gleich im folgendenJahre erschien Eapn"Macbride mit »er Fregatte Jaso», ließ ein aus England nsi^evl» „te» Blockhaus an der geräumigen Bay aufrichten und gründete -Colvnie, die zu Ehren des Lords Egmout, der da- Unteruehnirn