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Gymnasium, «nd lernte nun av» Lateinisch und Griechisch. Unterpi'S Selehrtcu Lrendclenburg Anleitung studirte er die alten Dichter"> d Prosaisten; vo» den Griechen besonder« den Homer, Aristopha-und Lnciau. Ader noch immer hatte er mit großen Hindernissen,^ thm seme Armuih in den Weg legte, zu kämpfen. ES fehlte«chm nicht nur die nöthigen Bücher, er mußte auch, um seinen Unrer-»E j« erwerbe», täglich h bis 7 Stunden Unterricht ertheilen, undrennte «nr die Rächte für seine Studien anwenden. Die aus einerpichen Anstrengung nothwendig erfolgende Abspannung und Sischd-plung 1« beseitigen, bediente er sich künstlicher Reizmittel, die bald«eine Gesundheit erschütterten. Heftige Kongestionen nach dem Kops"ud Blukauoivurf belehrten ihn, wie gefährlich diese Mittel seyen.Aach sechsjährigem Besuch de« Danziger Gymnasium« ging er nachHolle, wo er sich durch den Unterricht und Umgang eine« Wolf, Fvr-Uer, Lina u. S. weiter ausbildete. 1798 verließ er Halle, undbegab sich, die Unabhängigkeit eines Privatzelehrten einer Anstel--«u, vorziehend, nach Weimar. Im I. »8oü hatte er Gelegen-en, sich heim Einmarsch der Franzosen und in der verhängnißvol-A Jett nach der Jenaer Schlackt manche wesentliche Verdienstein> die Stadt Weimar zu verschaffen, die der Herzog dadurch be-Mure, daß er Kalk zum Lezationsrath ernannte und ihm eine«Erhalt anwies. Falk trat zuerst als Gatpriker auf, und ward als'Mer von Wieland selbst auf eine so ausgezeichnete Weise einge-'Uhrt, daß er die gespanntesten Erwartungen erregte. Man bofft«'W.«erlangte von ihm nichts geringeres, als Lucian und Juvenak,und Rabelais und alle satvrischen Geister alter und neuerin ihm auferstehn zu sehn. Wirklich waren seine erste« Ga,Mn, die Gräber zu Rom und die Gebete, reich an treffen»,bm Wih; Eia die zu großen Erwartungen schadeten ihm; manAb sie nicht erfüllt, nnb erkaltete nach und nach. Dieß war denn»i"ch, daß Falk sein Taschenbuch für Freunde des Witzes und der7-atyrc, das er seit 1797 herausgegeben hatte» mit dem 7. Jahr-?,?g schloß. Dagegen gab er im Jahre 1804 eine Sammlung"Ewer Satvren und Erzählungen heraus, die manches Gelungenezuhält. Außerdem bat er sich in dramatische» Arbeiten versucht,f°°bin s^n Prometheus, sein Amphitryon v«l> sein ange-, "S'nes Rdmische« Theater der Engländer und Frau»H.'/n gehören. Auch bat er mehrere kleiiv Abhandlungen überund Kunst i8oz zusammen drucke« lassen. Manche späteredie und da zerstreut gedruckt, z. B. ein Aufsatz über die Sphinr,oo nn anderer über Mad. Händel in dem Taschenbuch Urania.
Falke (foleo). Dieser Name bezeichnet ei« ganzes Geschlecht^» Vogeln, das über 12z Gattungen in sich begreift vnd zu denei»- vögeln qehbrt. Dem gemäß rüstet die Natur den Falken mittz^l" i»m Sprichwort geworbenen scharfen Gesicht, «ngemeiu zw-ei».' langen, breiten und starken Schwingen, scharfen Klaue» nudgl/ck hakenförmig gekrümmten, kurzen «nb dicken Schnabel aus.ist der Kopf des Faikev dick mit Federn besetzt, die Jungepalten, die Beine stark und muskulös, die Jede getheilt. WieA a.k» Raudvdgelu ist das Weibchen um ein Drittel größer undschön«» als das Männchen. Merkwürdig ist daß dieb»^" dei den ersten Mauserungen die Farben vielfältig ändern, wo-»>».? Manche Verwirrungen bei den ältern Naturfolscheru veranlaßt"den sind; «ah seihst jetzt find «och nicht alle Schwierigkeiten m