Fee 567
^I> 1784 war er Richter zu Govon, einem Flecken der Provinzund L.hne des Hauses Solar. Hier lernte ihn um diese JettDlcivr Amadcu« III. kenne» und ernannte ihn zvm königlichen Rich->" Moncalieri, einem Städtchen unweit Turin. Ungeacdlet er sich^^bmejne Liede erwarb, gab er doch, aus und, kannten Ursachen, fei-te,-' »"si veränderte seinen Namen und widmete sich demTbeaa
den Salzburger Epdemeriden von 1800 wird seiner als ei-"och lebenden Schauspielers von wenig versprühendem Aeußerns-n Seine Stücke sind verdienter Weise mir allgemeinem Bei-' u aufgenommen worden; sie haben einen regelmäßigen natürliche»und einen Reichthum a» intereffanlen Situationen. Die"».^"altere sind treffend, und ohne Ueberladnng gezeichnet. DerD'a-tz^'sislicßcnb und korrekt, und die Feinheit der Scherze verräth ei-° "Mann. der seine Bildung der vornehmen, Welt verdankt- Sei»tiur'v^ll." du^i» viv« poco ist unter dem Titel Gleichesbkaa,e sichern von Vogel beaibeitcl auf die Deutsche Bühne ge»«r worden , und wird noch immer gern gesehen.
»ine « Feen märchen. Daß die Feen weibliche Geister seyen,könne- Schicksalsgdtktnnen, weiß jeder aus seiner Kindheit. Be-lich a x g'bt es zweierlei Arten, gute und böte, und aewöbn-M,a ? l»'"k die schönsten Dame» von der Welt, diese die häßlichste».^ourten, die man sich verstell, n kann. Wichtig ist ihr Einflußin , L-beu der Mensch- n. Oft finden sie sich bei der Wiege od-xba/"ticheidenden Augenblicke» des Lebens ein, bestimmen und wende»Al-^chicksal, geben und nehmen Geschenke. Neben einer Art vo»>«>e^>nt ward ihnen hohe Macht, und ihr Stab thut »Wundernicht pauberstab. Doch sind beide, ihr Wissen und ihre Macht,off 2 ""beschränkt, und zumal der letzteren wirken oft andere Feen,"ich? e ,entgegen. Was eine Fee gewirkt hat, kann eine andereselj>-> 'gleich aufhebe», der Macht des Jauberers unterliegen sie oftdie man hat Beispiele, daß Fee», die sonst durch eigne Machtb>an>n,. barste» Verwandlungen der Wesen bewirkten, selbst »V-r-thh g,,"»en unterlegen habe». Beschränkt wie ihre Macht ist auchgeh»« n^üür; «"r >»>tor Bedingungen, die nicht in ihre Macht ge-ü»b in können sie wirk-», denn mächtiger als Feen - und Jaub.r-djes.'Ü das im Dunkeln waltende Schicksal. Wer erkennt nickt inewiu- k°"isckeu Wesen und ihrer Wirksamkeit einen Versuch, das^"bei, tbsel der oft bis zum »Wunderbaren verschlungenen Bcge-tgs »'ten des Lebens zu lösen und die unsichtbaren Beweger der Na-Äerüm"/n zu lernen! Freilich ein Kindes-»Versuch, der statt derein,g durch Eiubilduugskrast gemacht wird, und an die StelleCystess," °>vpbischen Systems von natürlichen Ursachen ein poetischesüederna?-"'! Mythologie setzt. Je angenehmer das Wunderbare uudAnnd,,-^^ ist, desto lieber ergreift es die Imagination; dasP°esj, . 'Ü des Glaubens liebstes Kind, besonders wenn es vou der^abi-n siegt wird. Das »Vaterland dieser Mythologie der F e , ist">,rd. woher sie durch die Troubadours nach Europa verpflanztM; Europäische Name Fee kommt von k» rurn, d. i. Scbick-Mch rn Jlaliänern heißt Fee noch k»t». und man bezeichnete
?"S'n n» ^ne S-vicksalsgörrin. In den historische»
°«i Jtaliäner stößt man öfters auf Feen, und e, gab hier. wie!°"Feen a Sagen, worin behauptet ward, daß eine »Provinzsey In Frankreich erhielten sie im rwöfft, nJabr-"«rch Lancelot vom See ihre poetische Beglaubigung. Die