Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Eröffnung auf den jungen .Helden, lind man hätte sich nicht geirrt,wäre der Prinz in der Folge in bessere Hände gerarhcn; doch d«,dunkle Gefühl von Kraft, das er in sich harre, ward nie auf edlereZwecke geleitet, und so zeigte diese Kraft sich meistens in sehr ««°edeln Ausdrücheu. Konnte der Prinz immer nur tm Waffenlos'seyn und auf Schlachtfeldern, so wäre er gewiß ein ganz andersMensch geworden, als er war. Die Untbätigkeit, die dem bio»auf die Wackvarade beschränkten Generallieutcnant bei'seinem ««türlicherr Feuer peinlich werden muhte, ward ihm endlich unertraSlicb, und so fiel er aus einer Ausschweifung in die andere.lag die Quelle zu dem famosen Abenteuer mit Madame de Stee,in Hamburg,- wohin er diesem Stern der Liebe >802 gefolgt i»««',

... Hamburg, ....... -. ... -.. s-,.-?.

hier suche man die Ursache seiner ungeheuern Schulden, fein«"verantwortliches Benehmen gegen den König, gegen den GlastHaugwitz, gegen den Französischen Gesandten, kurz gegen AUdie seine ercentnscheo Ideen nicht billigten oder durch ibr polstsches Verhältniß ibm gegenüber standen. So bildet« er sich/Uden Französischen Kaiser zu Haffen, weil ein Krieg gegen diest.koloffalischen Heroen seine Einbildungskraft in Bewegung setzteeine totale Unkenntuip der Dinge ihn glauben ließ, daß esleicht werden wurde, die Lorbeerkrone ron dem Haupte des neu.,Imperators zu reißen. Daber verband er sich mit Rüchel l,,mit Hohenlohe; unbesieglich dünkte sich dieses Triumvirat, und»ter andern Conjuncluren wurde jeder auf seinem Platze vielleichtwas geleistet haben, aber sie kannten und verstanden den JeuS'nicht. Als Mittel- und Stützpunkt für alle gleich unruhige, ««r«friedigte Geister gab Louis Ferdinand sich nun hin, und man sA.„weder Kabale noch offene Beleidigungen, um zu seinem b^cke A,gelangen. Roch ehe der Krieg gegen Frankreich in Preußensnet beschlossen war, führte ihm das Schicksal den Grafen d 'traigucs von Dtcsde« z», und dieser bekannte erhitzre Kops »o« r,bete, was noch zn vollenden war. Das Schwert wurde gezogen,der Prinz suchte einen wichtigen Platz bei der Armee; lange bltev'.Aseinem bockst n Verdruss«:, seine Bestimmung unentschieden; sn ,^-übertrug ibm der Fürst von Hohenlohe, klotz der kräftige»junger; des Obersten Maffeubach, das Kommando seiner Ava'Eund von diesem Augenblicke an näherte Louis Ferdinand mir st°> ,,Schritten sich dem unabwendbaren Verhängnisse, das ftim'.r vs'^nDas Schicksal hatte ihm eine undurchdringliche Bind« vor br« ^ xe«gezogen, denn daß er selbst jetzt, wo Alles auf der Spitze de, yj«gens stand, noch nicht sah, was eigentlich Roth that, bewe»^-Gleichgültigkeit, die ihn fähig machte, zu einem Böhmische«fen zum Besuch auf die Jagd zu gehen, als die Preußische e, ^bereits nach Frciberg vorrückte. Dieß bewog selbst den Furlic>>Hohenlohe, eine eindringliche Ermahnung an ihn ergehenworin er ihm sagte: ,.cr hoffe, daß der Prinz seitgereist sey, daß er die Truppen des Königs nickt s"«"'nickt dem ßeitnngsruhme aufopfern werde; er werde gebor»««',wisse», daß eine Avantgarde nicht bestimmt sey, Bataillen j^,sliefern; er solle nur richtig sehen, die Bewegungen des Fei»»' .^s,-tig beurtheilen u. s. w." Der Erfolg hat bewiesen, w«e wem» ^r

Instruktion vvm Prinzen beachter worden ist. Als am

9. 0kl°b'

endete«

General Tanenztrn bei Sckleiz zurückgeworfen worden, w « »sichdie Marschälle Lanues nnd Augerean sich gegr» d«e H»?«