Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ivescbe, etivs 8oos Mann stark, Sei Taakfeld stand,erste Nachricht hiervon clcktrisirte den Prinzen in so hohemrwe^' »aß er sein ganzes militärisches Verhältniß vergaß, und sichdem Feinde zu messen beschloß, ehe er noch dem Fürsten von.„"Mlohe Nachricht davon gab. Sogleich traf er seine Disposition,air» 2 Uhr früh am »y. Okrob. waren schon die Truppen euga-se» Louis die Ueberzeugung erhielt, daß er nicht iin Stande' «ein säst vier Mal stärker« Feinde zu widerstehen, ordnete erdi, ^ller Besonnenheit den Rückzug an. Im Begriffe, persönlichZrrk ""lerie durch Saalfeld zurückzubringen , hielt er sich bei derbei,, .^nen Achse einer Kanone so lange auf, daß unterdessen einebietende Kolonne Französischer Cavallerie eingedrungen war und§,»e. "Mische und Sächsische angreisen konnte. Au der Spitze der^ Men brach der Prinz aufsse los; doch der Mangel an Einheit inManvvre ließ es mißlingen; die Schwadronen wurden inkl.,d"ung zurückgeworfen, der Prinz in das Handgemenge verwik-keil n ^ ^on feindlichen Husaren umzingelt. Er lehnte mit Hefcig-sei dargebotenen Pardon ab — eine Pistolcnkugel zerschmetterteBrust — seine kühne» Plane halten ihr Ziel gefunden; er war3m,» " Opfer eines Krieges, dessen erste Kanonenschüsse er seiterhi^? Eaun, hatte erwarten können- Der Fürst von Hoyeuloheein-seinem beabsichtigten Marsche zum Taucuzienscheu Cvrp«di * Biertelstuude vor Eaola durch einen Sächsischen Husarensffizieru»d e idung des Prinzen : „baß er glaube angegriffen zu werden,"war der Fürstin Casla vom Pferde gestiegen, um einigedien» öu crpedircn, als ein Büchsenspanncr LouiS Ferdinandsg,n,j^cheicht von seinem Falle brachte. In der Kirche von SaalfcldTod m ^ Ueberrcste des Bedauernswürdigen beigesetzt. „SeinEvld,» ruhmvoll und zu beklagen; er ist gestorben, wie jeder gute^«Ueti ^ sterben wünsche» muß!" «aqte das zweite Französischetzl, von ihm. Seine beiden natüvticheu Kinder, LouiS unddvm «i-wurden iriio nnter dem Namen von Wildeubruch^v»lge von Preußen in den Adelstand erhoben. -3a» , rdinaud (Don), Jnfant von Spanien, wurde den 2t.^iac>-> ^ geboren. Im I. 17»; bestieg er den Thron von Parma,^»toln ""d Gnastalla, und vermählte sich 1709 nrit Marie-Anialie-ßer ->.^e von Lothringen, Erzherzogin von Oestreich - einer Eckwc-diesxx äs?hs il. Als ein Schüler des berühmten Condillac, hatted„d„.^aurst eine philosophische Erziehung empfangen, doch warenden, ^ /w Keime einer seltenen Frvminigkeit keineswegs in sei-»er ä/./icn erstickt worden. Man sah ihn mehrmals noch nach sei-«»der» ^"anng herzoglichen Würde zn Fuß nach Loretto und!>de der Andacht wallfahrten. Das Ende seines Lebens

Adess,« ^ ^s Eindringen der Franzosen in Italien beunrnhtgt.

gelang cs ihm, »on dem General Bvnavarte durch eineve» Geldes und die Auslieferung einiger Kunstwerke den Fnc-"ttess bkkanfcn. Er starb im Oktober ,802, und nach selncm Todekragg' ^ Frankreich mittelst eines mit Spanieu qeschlvssenen Ver-ve», von Patina, Piacenza u»w Guastalla mit sei-

ffst el« Kunstwort in der Veninnftlebre, und heißtvesouh,^"Iwrm, bereu erster Satz allgemein verneinend, der zweitev vezah.-,jh, h^ dritte besonders verneinend ist, Jemand