Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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(1760 übers. v. Pistorius. Sttaliund 1785) hat den Ausdruck Fe-tisch, der entweder aus dem Portugiesischen von Fetisso, ein Zauber«Hol;, oder nach Winterbotlvn von Fakiceira, Zauberin, abiron»«''zuerst in Umlauf gebracht. Die Porrugisen nannten die Götzen derNeger am Senegal und die Manitns andrer wilden Nationen so, u»"nachher erhielt daS Wort eine allgemeine» umfassendere Bedeutung-Man kann zweierlei Arten von Fetischen unterscheiden 1) Theil'und Werke der Natur, und 2) Werke von Mensche"'band. Zu den ersten gehören Elemente und Berge, welche"!'Bewohner des Kaukasus, die Araber, alten Deutschen, MougoUPeruaner, Reger, Buräten; Flüsse undQuellen, welche AHindu, Partber, Aamtschadalcn; Wälder und Bäume, t>M.die Slaven, Tscheremissen und Jakuten; Steine, welche die Dr'rer, Phrpgier, Lunklnesen, Lappländer; Thiere, welche."'Aegypter, Östiaken und A. anbeteten oder noch anbeten, ferner Ha"'»Gerippe, Klauen, Köpfe, Federn u. a. m. Die zweite Klasse '.'nicht minderzahlreich; Pfeile und Pflöcke verehrten die PE"«Scythen, Daurier, andere hingegen Töpfe, Pfäle u. dgl..äußerste Ausartung des Fetischismus im Alterthum war unstreitigAegypteo ; von den Wilde» der neueren Zeit ist es bekannt, daßihren Götzen, wenn er ihre Wünsche und Gebete nicht erhört,kaufen und versaufen, ihnen drohen, sie beschimpfe», prügelnzerstören. Die feinste Veredlung des Fetischismus hatte ohne A-derrede Griechenland, wo durch die Sängerschulen und die bilde".»Kunst aus ihm ein schönes Göttergcschlecht hervorging. Wichtig "die Frage, wie der Mensch wohl darauf gekommen sey, Fetische"^verehren? Bei einigen dieser Fetischen ist's begreiflich, bet au"'.,sollte mau meinen, die Menschen hätten nur durchaus eine Gott»'habe» wollen, und das erste beste dazu gemacht. Woher kam i»" ,aber die Ahndung des Göttlichen. die sie nothwendig chaben muß''»ehe sie darauf verfallen konnten, irgend etwas, was es auch sev;Gott zu erheben? Die Quelle alles Fetischismus ist die demmenschen eigenthümliche Ansichc von der Natur. Ihm unbewußter sein Leben hinüber in die Natur, und was dann außer id»' "ihn lebendig geworden ist, das erscheint ihm höher und mächtA,er selbst ist» «nd im fremden Wesen findet er das Eigene undM'"^kliche göttlich. Dies ist der reinere und edlere Fetischismus, der »,Natur. Hiebei aber bliebs nicht. So wie der Naturmensch^»,Todten außer sich sein Leben gegeben hatte, so «ab er dem ^ben xder Thierwelt. seiiien Sinn und sein inneres Leben. Der »sdeS Thieres wurde ihm Absichklichkeit und Ueberlegung, u im " .yin dieser durch Kunsitriebe, durch List in der Art seinem gper-entgehen, seine Nahrung zu finden, menschliches Nachdenkentraf, da es sogar das Ungesehene wußte» durch Witterung '» ^jeNahrung aus der Ferne, Vorempsindung des Wetters; .lä »"-»sch«Lhiecwelk dem Menschen seinen eigenen Sinn höher undlicher zurück, Thierfekischlimus. Nicht Thiere, sondero djesttNatur mit Sinnen und Gestalt der Thiere betete Ursprung''^ .§»Kerischrsmus an. Den niedrigste» Fetischismus dieser Art er»- z,die brennendsten Klimate von Afrika und die kältesten dcw .« ^»z.der ediere bildete sich in einem Theil von Asion und Gr.echoma"^»,Er bildete das Leben in der Nakur zu Nattirgcistern mit eMlicher Persdnlichkeit in menschlicher Gestalt, mit ""uich 7*»»-Wille» und Denken. Die dritte Art des Fetischismus <»" "

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