Fest . Fet
^ .Ftston (Fruchtschnur, Schände) ist eine gemalte, oder von-°lcm oder Stncco erhaben gearbeitete, architektonische Verzierung"»h zusammengebundenen Zweigen mit Blumen und Fruchten vei-^üchr, bald au den Außenseiten der Gebäude, besonders über Tbü-«ird Fenstern, bald im Innern der Gebäude in Zimmern und?älcu. Bisweilen nimmt man auch, je »ach der Bestimmung desss/lss, stakt der Blumen Früchte, Muschel», mathemarifche und mu-malische Instrumente, Thiere u. s. w. als Attribute der Fischerei, derrüd, der Musik, der Jabreszeiten. Die Art, diese Festons aufzuhängen,verschieden, denn bald hänaeu sie nur an einem Ende gerade her-bald sind sie an zwei Enden befestigt und bilden halbe Zirkel-aogen, bald sind beide Acten vermischt. Wie dem sey, <o ist im-rathsa»,, ihrer nicht allzuyiele anzubringen, am wenigsten an^» Außenseiten der Gebäude, und sie leicht und locker zu bilden,?su die z» vollen und gedrängten stetS die Zdee der Schwerfällig-st erwickea-
. . Festuugsbau, ist die Ärmst» einen Ort so einzuschließen,»D wenige sich dann mit Vortheil gegen viele vertbeidigen können.Mgkicher, Plätze, welche Festungen beißen» sind als Depots fürAasten - und andere Vorrärhe in jedem Äriege von großer Wich-
. kgl», ein Fest oder Freudenfest, wie FStiren,
oder einem feiern, d. h. einem auszeichnend« Ehre erweisen,'»ld großer Achrnng begegnen. Immer verbindet man mit die-b», Ausdrucke einen zweideutigen dtebenbegriff, entweder in AdsichrN>llenigen Person, welche fetirk, oder derjenigen, welcher stlicr
>z..8rtfa, Fetwah, der Ausspruch oder schriftliche Bescheid dessch.lstschen Mufti auf eine ihm vorgelegte Frage. Diese wird ihn,hlMnch übergebe»; ersetzt feine Meinung darunter, und wenn es>»--? lft, mir Gründen, und schließt mir den Worten: Gott weiß,» , besser ist. Betrifft das Fetfa StaakSangelegeubeiten, so setzttz »u seinen Namen hinzu: Der arme Knecht Gottes. Auch die,/üatigung eines Lodesuktbeil« vvm Grvßoczier wird ein Fetwah»a«nk. Ferfa - Emini, der gehcinie Ratd des Mufti.»a^"h-Ali-Schab, jetziger Ädnig von Pcrsjeu- bestiea 1797dem Tode seines Oheim« den Thron unter mancherlei günstigenzustanden, die sich selten in einem Lande vereinigen, wo der ein-iss .Ansvruch auf Souveränität sich auf das Schwert gründet. Er»„^»Kujur. welcher Stamm vormals in geringem Ansetzn stand,schaben vierzig Jabr alt. Sein B. tragen ist würdevoll und ieut-ltz,,' br zeichnet sich durch einen bohen Wuchs und einen sehr langensG,ä »»s, nnd ist ein Mann von Geschmack und Gelekmämkeit undökr»« m^er., > Er ziemlich glückliche Kriege geführt, unter an-VräI 5 "ch mit Rvßland. Gerne Residenz ist Teheran. wo er einenäbre »?bti Hof hält. Er soll über sechszig Kinder und unter diese»dürd Söhne baden. Der dritte derselben, Abbas Mikza,
daß ssstn Nachfolger genannt, wi-wvbl eS wadrscheinlrcher ist,d>>rd. ' Königs da« Signal zu neuen Bürgerkriegen seyn
tiimA"ls»lsrnus. Mit diesem Worte bezeichnet man den, va°»der künstliche Körper, belebte un" unbelebte We>e» als görr-üt. anbetenden stiel,gjonsdienst. Datz Wort ist neu, die Sache
*>e Brosses jn seiner Schrift ä» «»lr« äs, jbiaux karieü».