vor
und seines Freunde- Pansa, des Einzige», der schon vorder dasGeheimniß e> rathen, «der auch die Unternehmung wloerrachen harre,Vorstellungen unbeweglich, und kehrte zu den Verfchwornen zurück.Per in« sollte auf der Galeere des Grafen als Signal eine Kanoneabfeuern lassen, worauf der Graf si« der Galee.eu Doris'«, ,eineBrüder der Thore sich bemächtigen und darauf beide Dona's im Palastermordet werden sollten. Der Erfolg war glnckilch; die Mrschwor-ven waren bald Meister des Hafens; der-Galeeren und der beidenHauptrhore. Der große llänn wecite die Dvria's auf. Der jung«Doria, die Ursache vermuthend, eilte dennoch, um Unordnungen vor-zubeugen, an das Thor des Hafens Die Verichwornen öffneten es,aber i» demfelbcu Augenblick wurde er auch mit vielen Stichen nieder«gestoßen. Andreas Lorra wurde indessen durch seine Bedientenzu Pferde glücklich durch >jn unbesetztes Lbor der Stadt auf ei» fünf-'zehn Ikniiänuche Meilen entfernte- Schloß gtbracht. Gleich am An-fange des Tumult« harre si« Fresko nach dem Hafen begeben undgerrisen: ,,ES lebe die Freibeic:" Der Ausruf wurde von den Galee-rensklave» wiederholt; allein da er von diele« letzter» Ausschweifungenbefürchtete, wollte er, um die nöthigen Befehle zu ertheilen , selbstdie Galeere besteigen. Indem er aber dem Fnß auf ein von den,' Uferzu-der Galeere führendes Biet setzte, schlug dieser um, und er stürzt«ins Wasser. Obgleich hier nicht tief, >var es doch sehr schlammig,und da er sich von seinen schweren Waffe» nicht losmachen konnte, als«mand bei tdns ivar und sri» Geschrei bei dem großen Tnmirit, nichtgebort oder nicht geachtet.wurde, sank er in den Schlamm? in-weich««er ohne Hülfe ersticken mußte. Da man ihn.nirgends fand, ahnet«mau seinen Tod. Sein Bruder Hreronvmus, unüberlegt genug-den ihm e»tAe?en kommenden Senatoren, die mit dem Grafen rede-wollten, degen Lob zu verrathen, verlangte,- daß man ihm den Palastder Republik (wo sich der Senat versammlere».und der regierende Dos«'wohnte) übergebe« sollte; allein da es indeffep Lag und des Gral«"Tod allgemein bekannt ward , verlor sich das Volk, das ihm zst Vi«"«,die Waffen ergriffen lrattä, und selbst die Verschwornen zogen sim »amund nach zurück. Maa trat i» Uuterbandlungen, die Verschworn«"Mußten die Waffen niederlegen. erhieltemdastir einen Generalparbou,
.guter d-t Bedingung, nie dieses Aufruhrs wegen zur Rede gesetzt^"werde». Hicronvmus Fiesco begab sich darauf auf seinSchw?Montpdio, und sein Bruder Ottodvni, Verina, CalcaguoKacco segelte» auf des Grafen Galeere nach Frankreich, wo sielisch ankamen. Des Grase» Körper wurde erst nach vier Ta en g«s""'Leu: allein der Senat, der vielleicht eimn neuen Tumult befürrbt«fv«erbot, denselben aus dem Schlamme herauszuziehen. Erst na«Monaten wurde er heimlich herausgenommen und ins Meer geworfen-Hierouymus Fiesco hatte iudessen sein Schloß in D«E«!^-itungsstaad gesetzt, theils weil er der zugestandenen Begnadig»»-'trauere, theils weil er an neuen Entwürfen arbeitete. PaU> -.itch auch Verina, Calcagno und Sacco bei ibm ein; auch'Fiesco kam nach Italien zurück. Unterdessen wandte nun Anvre a ,,Doris, trostlos über den Tod seines Neffen, voll Na««hie Begnadigungsacre oom S-nat vernichten zu lassen; kr«s ge>«^theils weil man sie, als erzwungen, für nichtig erklärte,, rveu»»t'eine blnlänstiche Anzahl von Senatoren-solche bestätigt hatte. 8 » ^co's Familie und die vornehmsten Verschwornen wurden nun ^mvig aus Genua's Staaten verbannt, die Häuser und Palaj«