Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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diese ihr früher «surhlrteS Tribnreecht in Lappmark geltend mache«wollt?«. Endlich fielen noch die Schweden über die übrigen an sieangränzendcn Finnen her; Erich der Heilige bekehrte in der Mittedes 12. Jabrbunderks die B-wodn-r des heutig?,, Finnland-s, undhundert Jahre darnach eroberten die Schweden Tawastlaud und be-zwängen die Karelier und Lappen, so weit beide mchr ,chvn Rußlandüugehdrren. Hiermit war die Unkerjownng der Finnischen Nation>n> Norden vollendet, von welcher 12 Völkerschaft- ,, ganz oder zumTheil zu den Bewohnern des Russischen Reichs geboren, nämlich dieLappen, Finnen, Ebsten, Live»» Tscheremiffen, Tschuwaschen,Mordwinen, Wotlaken. Parmjäken, Surjänen, Wogulen und Kvu-uischen Ojijäken. Nur eine bar aus diesem Untergänge sich gerettet, dieMadscharcn, der Hauptstamm der Ungarn. Die heutiges Tages unterden, besondern Namen Finnen uns bekannten Bewohner Finnlands nen-nen ikr -and in ihrer ihnen noch eigenthümlichen Sprache Suomen-Sari (Eunipfr und Jnselland) und sich selbst Suvma-lainen; dieMuffen nennen sie Fi«ü, Tschnwonzü, Maimistü (schmvzige Leute)!d'k Inzer,, Heien, bei ihnen Jnborzi. von der Jschora oder Jnger-uuh , nach weichem Jngermanvland benannt ist. Der größte Lv ilSinnlands gehörte sonst Schwede», nnlches 4550 Quabrermelen mit8ZZ,ooo Einwohnern davon besaß, Vag.gen der Rest von 781 Qua»urai,»eilen m,r 205.100 Einwohnern zu Rußland gehörte (»ach Hasse ).Allein der unglücklich- Krieg, den S»w- den in den Jahren igo« undt8oy mit Rußland sübrce, hatte die Folge, daß Rußland ganz Finn-land eroberte und mit sich vereinigte, wodurch dasselbe nicht zu be-rechnende Vortheile erlangt hat. Finnland erzeugt vieles Korn barherrlicheWaldungen, Eisen, Blei ,c., vielen Handel und wichtige Schiff-ern,. Von Sude» nach Norden laufen niedrere Gebirgskctien, aufvene» bedeutende Flüsse entspring'«. Diese und beträchtliche Land-en versorg«» das Innere des Landes reichlich mit Fischen. Die Ein-wovner bekennen sich znr lvrherischen Religion, und zeichnen sichourch körperliche Kräfte, Muth und Tapferkeit aus. Ob sie gleichdlgen? Nalivnalsprache rede», so wird von den meisten doch auchschwedisch und Russisch gesprochen.

. Finsterniß ist eigentlich völlige Abwesenheit des Lichts. In^r Astronomie versiebt man da,unter die Verfinsterurg der Him-melslörp-r, oder die Ereignisse,, »ood»rch ein Himmelskörper auf einesntlang seines Lichts ganz oder zum Tlwil wirklich oder scheinbar°"aui>r wird. Es gibt dreierlei Arien ron Verfinsterungen, nämlich«m Monde, an der Sonne und an den Trabanten der Planeten, He-aders des Jupiters. Die Mondfinsternisse erfolgen, wenn^ dergestalt zwischen den Mond und die Sonne tritt, daß siedas Licht der lehtern entzieht. SS scheinkcinc dunklevv» Osten nach Westen her über der Mondscheibe hinzugehen,der !« dMkie Scheide ist nicht- anders alS der kegelförmige Schattenb-->rdkngcl» dessen Länge ungefähr 21; Erdbalbmesser deträgt, undBrei? v"te da. wo er den Mond trifft, drei Mal größer als die>,«r / des Mond-- ist! woher alsdenn kommt, daß derselbe nichtss^.uauilich davon verfinstert wird, soud-rn auch eine Zeitiane uu-iriffe ^"ben kann. Man unrerscheidct pa rtie lle Moiidsinster-w° di/»-,?'"'/'" Theil des Mondes verfinstert erscheint; totale,wi. Mondsweibe einen Augenblick ganz verfinstert ist: tvtüls«auer, wo diese gänzliche Verfinsterung eine Zeitlang dauen

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