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Hin
und centrale Mondfinsternisse, wo der Mittelpunkt desDurchschnitts des Erdschattenkegels mit dem Mittelpunkt des Mon-des zusammenfallt. Eine Finsterniß der letzten Lrr kann ^ Stun-den dauern. Aus den angegebenen Bedingungen der Monbverfin-sternng ergibt sich, daß sie nur anr Zeit des Vollmondes Statt bare»kann. Man bestimmt die Große einer Mondfinstertiiß nach Zollenu. s. w., indem man die Mondscheibe in 12 Zolle, den Zoll aberwieder in So Minuten eintheilt. Eine totale Mondfiusterniß be-trägt gerade 12 Zoll, ist sie zugleich von Dauer, so rechnet man „ochdie Zolle hinzu , um welche sich »er Mond wieder in den Erdschattendincintauckt, nnd so kaun es Finsternisse vo» 20 und mebr Zolle»geben. Sonnenfinsternisse erfolgen, wenn der Mond derge-stalt zwischen der Sonne nnd Erde durchgeht, daß er die Svnnen-scheibe bed-itt. Mithin sind sie nur zur Zeit des Neumondes mög-lich. Nach der sinnlicheu Wabruebmuug zieht sich dabei eine dunkleScheibe vou Abend gegen Morgen vor der Gvnnrnscheibe bin, undscheint sie zu verfinstern. Allein diese Verfinsterung der Sonne istnur scheinbar, da sie ein leuchtender Körper und keiner Verfin-sterung unterworfen ist. Die dunkle Scheibe ist vielmehr der Mono»dessen der Sonne abgekehrte und der Erde zugewandte, folglichdunkle Seite wir erblicken, wahrend er mit seiner der Sonne zuge-kehrten Seite die Strahlen der Sonne anffängt. Ver'finstcrt wirddabei also weder die Sonne noch auch der Mond, sondern die Erde»welche bet der Eonnenfiustcrniß in demselben Falle ist, worin derMond sich bei der Mondfiusterniß befindet; nur mit dem Unterschie-de, daß die Verfinsterung auf der Erde fette» recht bemerkbar wird,da der Mond um so viel kleiner ist als die Erde. Die Sounenfi»-sterniffe sind entweder partielle, d. b. solche, wo die Eonneuscheibezum Theil verdeckt wird, oder totale, d. h. solche, wo der Monddie ganze Sonneuscheibe bedeckt. Total und zugleich cenlral l-rnueine Svnnenfinsterniß nur seyn, wenn sich die Sonne geradeder Sonnenferne und der Mond in hcr'Erduähe befinden, denn >"diesem Falle ist der scheinbare Durchmesser desMondes 2 Minute»und 7 Sekunden größer, als der der Sonne. Die Dauer einer st«'chen Svnnenfinstcruiß kann sich auf z Minute» und 41 Sekundenerstrecen. Ist der scheinbare Durchmesser des Monde« kleiner,der Evuneudurchmeffer, so erreicht die Spitze des Mondschacte»'*'gels die Erdfläche gar nicht, und in diesem Falle kann es sichneu, daß die kleinere dunkle Mondscheibe die Sonnenscheibe so n-deckt, daß von letzterer nur noch ein Heller Ring zu sehen ist-solche Sonnenfinsteruiß wird eine ringförmige genannt. Ma" 'l,dergleichen tm Jahre 1764 zu Cadir, Calais und Pello in Lapp^li 'Bei totalen Sonnen-, oder wie mau richtiger sagen sollte, Eroi^sternissen, tritt völlige Nacht ein, die Sterne werden sichtbarWöget in Verwirrung gesetzt durch die plötzlich eintretende -flattern ängstlich umher und fallen zur Erde; auch die übrige»zeigen eine Bangigkeit, als ob irgend eine außerordentliche AU-,derung in der Natur vorginge. Sie sind indeß nur seltene oriw'nungen. Von den Verfinsterungen der Jupiterstrabanten hier L,sprechen, würbe z« weit süörcn. Wir merken nur a»/ haßdiese Finsternisse für die Wissenschaft von großer Wichtigkeit stno,sie ein treffliches Mittel abgeben, den Meridian eines Ortes «>'"
«ach seine geographische Länge zu bestimme«.