Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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>vseführlich ohenhin, wie man den Grindigen lauset» in unser Mut-«rLallen über oder druuder gesetzt. Auch zu diesem Druck wieder auffden Ampoß gebrvgt und dermaßen Paotagruelifch verpoffelt, vcr-schmidt, und vcrdaugelt, daß nichts ohn ein Eisen Nisi dran mau»«elt; durch Huidrich Cllvposcleron u. s. iv. Merkwürdig ist eS, daßw>r in diesem Werke die ältesten Deutschen Heram.ter antreffen, diedtzr bis jetzt in der Geschichte unserer Poesie auszuweisen baden; sieund der Anfang eines Gedichts, das wahrscheinlich ein scherzhaftes^pv< hat werden sollen. Fischart sagt dabei, er habe diesen VeriuchGemacht, „dieweil daraus die Künstlichkeit der teutschen Sprache inAierhand Karmin» bescheink, und wie sie uun nach Anstellung des^eramcrri oder scchsmäßiger Tplbenstlmnning und splbenmäßigen^echsschlag weder den Griechen noch Latlnen (die das Mus alleinkffen wollten) fortbin weiche?' Sie sind zugleich gereimt und in ih-rem Bau sehr willkührl,»B.:

Fahr sittigltch, sittiglich, ball ein, mein wutigeS G'müthe,

Laß dich vor sicheren die kluge himmlische Güte,

Daß du nie frevekich vhngefäbr führst auf hohe Sande,

^ Und schaffest ohn Bedacht dem Wisart ewige Schande.

Hvrher gehr ein elegisches Gedicht an die Deutschen, in welchem die"erse auf gleiche Art konstruirt sind.

Fisch er ring, ist das Siegel dcS Papstes, womit die aposto-«schen Breve» mit rothem Wachse besiegelt werden. Es stellt denApostel Petrus in der Gestalt eines Fischers dar.

Fischcrstecken, ist an manchen Orten, z. B. in Leipzig undDalle, ein festliches Spiel der Fischer, da sie einander mit Stangenvon den Kähnen stechen (ins Wasser stoßen), auch nach einem Ziele«m die Wette fahre«.

. Fiscus, das Vermögen des Landesherr«, oder was eins und, Melde ist, der Staatsschatz mit Inbegriff seiner Prärogativen: da-A" gebort der Anfall crbloser Dcriaffenschasten, Konfiskation des^erwögen- mancher Verbrecher, Anfall der Legate, welche Unwürdi-L" genommen werden; Eigenthum herrenloser Sachen, Antheil anschätzen ». s. w. Sehr unpassend wollen die Finanzkolle-ien unserervursten alle Vorrechte drü Römischen Fiscus sich aneignen, und auf«sanchkg pißr hgg komische Epigramm von Oweu: Vr visco c»-Mnnuir »v«», (kisous quasi Virou» ciieitur) a üseo sie ospiun-noch mehr auf die sogeuanten HeirathS- und Sterbefisci,?E>che in neuerer Zeit hie und da eine wahre Landplage geworden- Diese Fisci sind zwar alle auf die Wahrscheinlichkeitslogik ba-und ihre Kalkulation ist >u rlrosi richtig, allein die Spekula-^ Interessenten zerstört, sobald ihr Raum gegeben ist, den, «nv bringt diese Kassen zur Insolvenz: so daß lediglich diePercipieuten den Profit ziehen.

Falset, diejenige» höheren Töne der Menschenstim-',cr>, welche durch eine gewiss» Pressung der Stimmorgane erzwuu-werben, Kopfstimme, im Gegensatz der Brustftimme,der '-k!^ Töne, die im natürlichen Umfang der Stimme liege». In«>'st,-l, l urch die Fistel singe», gebraucht man sonst auch von Per-gj,!> ' ha st' von Naiur eine Baßstimme haben, die Höbe deruns' 'am töne erzwing,». öb,bem nannte man die höchsten

Lein ^''llen Löne b. r Blasinstrumente, deren man sich nur seltenebens.;,». Fallet-Tönc.

o estei, die; ist -ist- Geschwür mit einkr oft ganz geringen Oeff-