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eine vornehme Leiche auf dem Schiffe befindet; die Friedens-rlagge, welche fast bei allen Nationen weiß ist. Das StreichenrA Senken der Flagge ist die größte Ehrenbezeigung, die einschiff dem andern erzeigen kann: das Halten der Flagge imAknie ist eine geringere. Die königliche Flagge, die einkönigliches Schiff führt, streicht vor Niemand. In der Schlackt istM Streichen der Flagge das Aeicken, daß sich das Schiff ergibt. —Flaggcnsckiff, ein Schiff, auf welchem ein hoher Offizierbefindlich ist, der seine Flagge wehen laßt.
Flamme. Nickt alle entzündbare Körper erscheinen mit einerLawine. Sie erscheint nur bei solchen, die entweder ihrer ganze»Substanz „ach flüchtig, oder mit denen doch flüchtige Bestandtheile^tbunden sind. Diese flüchtigen Theile steigen bet einem gewissenArade von Hitze als Dampfe in die Höhe, welche, indem sie inj^rand gerathen, die Erscheinung der Flamme geben; der Theil die-ne Dampft, welcher sich dem Verbrennen entzieht, bildet den anf-nrigenden Rauch, aus welchem, wenn er sich anlegt, Ruß entsteht.
Luc bestimmt die zur Erzeugung der Flamme erfoderlicke Hitzenas 6zo Grad Fahrcnheit; die Flamme erlischt, sobald der Wärme-nd geringer wird. Nach der neuern Französischen Ehemie entsteht^ Flamme aus dem Lichte und der Wärme, welche sich beim Ver-einen der Körper vorzüglich oder beinahe allein aus dem Sauer-u°ffgas entwickeln.
. Flandern. Als diese Provinz noch eine der NiederländischenH"ser dem Namen „Grafschaft Flandern" hieß, gränzte sie gegenbaut "" Artols^gegen Osten an Hennegau, gegen Norden an Dra-
in ^ gegen Westen an das Deutsche Meer. Ihre Geschickte istena Niederlande, die wir unter ihrem eigenen Artikel liefern,verwebt. So harte sie zu verschiedene» Aeiten auch verschiebend^theilungen, wie es denn anfänglich ein deutsches, kaiserlicheswallonisches lwälsches) Flandern gab. In der Folge, als der«^'"ischc und ein Theil des Französischen Antheils an den DeutschenAVr gekommen war, wurde Flandern in das Oestreichische, Fran-Mche und Holländische Flandern eingetheilt; zum FranzösischenNu, Schirren daS Amt Dvuay, die Castellanev Rvffcl oder Lilie,.rgen, Bourbourg, Eassel und Belle Paiüicut; zum Hollän-die Städte Sluis, Hnlst, Sas van Gent ic., ncbst den soge-^ 5 "N 4 Aemtern und derInsel Cadsaud. Alles übrige besaß Oestreich,db>, Jahren von 1744 bis 179z ward auch Flandern zwei Mal von»rj,.oka«zoftn occnpirk, aber das eine Mal kam eS 1748 im Aachncvhjsi?kn »nd das andcreMal 179z durch die Waffen wieder an Oestreich,sncden vou Eampo-Formido (Formio! es gänzlich mit dem üdri-Nau^" 3 ten an die Frauzo,isbe Ne-ublik abgeirrt. 11 wurde, und jetztlere 2 ." Vereinigung HollandS mit den. Französischen Reiche in meb-
L, .,Departements zertheilt worden ist. Flandern ist eine schöne
M. Mkt, volkreich , fruchtbar in alle» Getreidearren, mit herrlichenh>-a)en und Waldungen ausgestattet, rerck an Viehzucht und berühmttnua a'""es vortrefflichen Flachses. Die Industrie hat in jeher Gak-
» oer Produkte eine bedeutende Höhe erreicht.
0 tanke, heißt Alles, was auf der Seite ist. So ist z. P, dib