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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ist. ri.lico piooolo . die kleine Flöte, die einen sehr hellen schreien-den Ton bat, auch k'l»ß«ol«r genannt wird.

Flcchier (Esprit), ei» ehrwürdiger Geistlicher, dem seine geist-reichen Schriften eben so sebr die Achtung der Nachwelt erworben ha-den als seine Herjensgüte und Wohlthätigkeit ihm die Liebe seinerZeitgenossen gewann. Er war im I. 1632 zu Pcrncs, einer kleinenStadt in der Diöces Earpentras geboren, wurde bei seinem Oben",dem P. Hercule Audiffret, in dem Schooße der Wissenschaften und derTugend erzöge», und trat in den Jesuiterorden, den er jcdock >>a«seines OheimS Tode wieder verließt um in Paris als schöner Geistund Kanzelredncr aufjutreten. Er erwarb sich in beiden Eigenschm°ten einen großen Ruf, und wurde von Ludwig XlV. mir reichliche«Wohlthaten überhäuft. Aufgemuntert durch diese Bcifallsbezelgumgen, strebte Flechier nach immer höherer Vollkommenheit, »nd lie-ferte i» seinen Leichenreden anf Boffuct und Lürenne zwei Meiste^werke, welche die Hörer hinrissen und noch jetzt mit hohem Jnterclngelesen werden. Der Hof belohnte seine Talente im I. >085 mit dc>«Bisthum vonLavaur, und imJ. iü8f mitdemBisthum von MontElier, und Ludwig XIV. begleitete die Ernennung zu dem erster» »Aden schmeichelhaften Worten: „Sevn Sie nicht verwundert, daßIhr Verdienst so spät belohne; ich fürchtete des Vergnügens beraub»zu werden, Sie zu hören." Außer seinen geistlichen Reden hat Fle-chier sich auch in seiner Ililtoir« tls l'amoorour Tdeollo»« lo 6»«und der Vi« <Iu Oräin»! Xim-Ii-« als einen schätzbaren und bcrcb-ten historischen und biographischen Schriftsteller gezeigt. Er starb im2 - 1710 zu Montpellier.

Flechten, die; sind eine chronische Hautkrankheit, impoüg^und nach den Erscheinungen iu drei Grade geschieden; im erstende ist die Haut sehr wenig gervthet und wie mit Mehl bestreut, Uwohnlich fühlt man einiges Jucken; hier heißen sie auch gemeinigUISchwinden; im zweite» Grade sind die rötheren Stellen mit eine»gelben Borke bedeckr, unter welcher sich eine scharfe nach Katzcnurmriechenden Feuchtigkeit absondert; im dritten ist eine freie schwärendeStelle wahrzunehmen, dir immer größer wird, ein fressendes Ge-schwür» — Flechten nennt man auch ein kriechendes wirncht»Moos, welches gewöhnlich an Steinen, Bäumen, z. V. der 4""»vorkommt. Etwas anderes ist eine Korb- öder Wagenfiechte.wird der Name Flechte noch von einer weichen saftigen Ruthe u»«ander» zum Verflechten tauglichen Sachen gebraucht.

Fleisch s. Nacktes.

Fleisch. Der thierische Körper besteht aus festen und flüssigTheilen; die festen sind entweder harte feste Theile, z. B-, K" ,chen, »der weiche feste Theile. 3 u letzter» gehört auch dreien,b,thierische Substanz, welche wir Fletsch nennen. 2 m engern S>>>«»erstehe» wir unter Fleisch nur die Muskeln des thierischen Körper^die auS einem Gewebe saftiger Theile besteh«. Diese Fasern >>«der feste Grundtheil des Fleisches und besteh» aus dem fadenacilgeTheile des Bluts. Zwischen ihnen denndcn sich aber noch anoc.Stoffe» nämlich eine eiwkißattige Flüssigkeit, Gallert, fettes,in besonderer Ertenstvstvff und eine salzlgke Materie. Entblvpman den Körper von seiner Haut, so nimmt man gewisse Ästhet",«en im Fleische wahr, welche daher entstehen, daß ei» The» e