Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Aleischfasern ln dieser, ein anderer Theil in einer ander» Richtung'Mt. Jede solche Abtheilung besteht aus einem Bündel einzelneröasern, und heißt Dtuskel.

. Flemming (Paul), einer unserer trefflichsten vaterländischensichrer des 17. Jahrhunderts, wurde den 17. Januar iüoy zu Har»dsnstein im Voigtlande geboren. Sei» wohlhabender Vater ließ ihm2 "e sorgfältige Erziehung gebe». Flemming wurde, nachdem er zuHause durch Privatunterricht einen guten Grund gelegt hatte, auf"e Fürstenschule zu Meißen und von da auf die Universität LeipzigAnhickr, wo er Medicin studirte, uud sich wahrscheinlich firirenwollte. Allein die Unruhen des dreißigjährigen Krieges nöthigtenjd" i6zz sich nach Holstein zu wenden, wo Herzog Friedrich eben im^egriffwar, eine feierliche Gesandtschaft an seinen Schwager, den^»Nischen tzzaar Michael Fedeorowitz zu schicken. Flemming, voll«euer »>,d Wißbegierde, bewarb sich »m eine Stelle im Gefolge desGesandten. Er erhielt sie, machte die Reise mit, und kam rüzg»Ältlich nach Holstein zurück. Gleich darauf belcdloß der Herzog,^l»e noch glänzendere an den Schach Sofi nach Persien zu schicken, inAr Absicht, seinem Lande gewisse HandelSvortheiie dadurch zu ver«Mssen. Flemming war sogleich auch zn dieser Nieise entschlossen,die der Erweiterung seiner Kenntnisse so viel versprach. Durch Olea-?"S Beschreibung sind uns die Umstände derselben sehr genau be-gannt. Man ging den 27. Ocrod. iüzz zu Travemünde uuter Segel,und nach vielen und großen Gefahren und Beschwerden, welche die Geiiaudtschaft zu Wasser und zu Lande zu überstehen hatte, zog sie denAugust iöZ7 in Ispahan ein, verweilte »der drei Monate daselbst,M kam auf einem ander» Wege zurückkehrend, wieder nach großen-Aschwerden im Januar ibzy in Moskau an, das sie im März ver-swp> In Reval verlobte sich Flemming mit der Tochter eines ange-Wem» Kaufmanns, und da nach der Rückkehr ins Vaterland, seinAAlah war, sich in Hamburg als praktischer Arzt niederzulassen,'essete er 1640 nach Leide», wo er promovirtc. Kaum aber war erwieder in Hamburg angekommen, als ihn den 2. April >640 derj„ der Blüthe der Jadre dahin riß. Wahrscheinlich war dieser^"hzeitige Tod die Folge der auf seinen beschwerlichen und langenMstn überstandenen Mühseligkeiten, die seine Gesundheit untergra«hatten. So verlor Deutschland einen Dichter, in dessen Lieder»u»d Evnnetten eine liebliche Schwärmerei mit vieler Zartheit derhApsiudung gemischt ist, und dessen längere Gedichte zum Theil^ Abenteuer der Reise mit hoher und kräftiger Bcgeistermlg derset-ö""' Theil andere gclegenheitliche Ereignisse mit Originatitäkrwk Anmuth besingen, und der alle» seinen Werken den Stämprl^ »Genialität ausgedrückt hat.

si^o'kkcher (John), ward im I. 1576 zu London geboren, undtz»-ebendaselbst au der Pest im I. iürz. Gewöhnlich wird diesermMche Schauspieldichter mit seinem jüngern Freunde Beaui^ontAb!a»!"b" genannt, da ihre Werke unter ihren beide» Namen ohnewag « ""s erschienen sind, und es jekl unmöglich ist, anzugeben»dem einen oder dem andern herrührt. Wir haben geglaubt,der » ? >»S denjenigen ansehen zu müssen, von dem der größte Theilder s ,, delbcr Namen erschienenen Sckauipiele, gegen fünfzig anlein,,herrührt, da es bekannt ist, daß Beanmont in der Blsikhe"Jahre starb, nudFietchcr, der ihn >»» zehn Jaffke überlebte.