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mit anhaltendem Eifer fortfuhr, für die Bühne zu arbeite«. Wirkönnen daher annehmen, daß vielleicht die Hülste der Stücke vonFletcher allein ist. Nach dem Zeugnisse einiger Zeitgenossen, warFlekcher das erfindende Genie, Beaumont dagegen der ordnende undgestaltende Verstand; allein eS ist wahrscheinlich, daß nicht diese sichgleichsam snpplirenden Eigenschaften, sondern vielmehr Gleichheitder Gesinnung sie vereinigt habe. Shakespeare, dessen Zeitgenossensie waren, diente ihnen bei ihren Arbeiten zum Muster; sie lasse»,wie er, pathetische und niedrig-komische Scenen mit einander ab-wechseln, aber die oft nicht zu verkennende Absicht, ihr Vorbild darinzu überbieten, bringt zuweilen Mißlöne hervor, wie eS ihnen den»dei den ausgezeichnetsten Talenten nur an der künstlerischen Mäßi-gung und Ve.vnnenhcit gefehlt zu haben scheint, um das Höchste undVollkommenst.' in ihrer Gattung zu leisten. Der Wunsch, dem Pu-blikum, welches in jener Periode roher Kraft leichter Ausschweifun-gen als Schlaffheit vergab, zu genügen, führte sie von der reine»künstlerischen Ansicht ab; aber die genane Kenntniß dieses Publi-kums, und der Mittel, ihm zu gefallen, läßt sie mit Festigkeit undZuversicht auf dem gewagtesten Wege geben, und dadurch ersetzen siezum Theil, was an innerer Harmonie und Uebereinstimmung ihnenabgebt. Am besten gelingen ihnen komische und burleske Scenen,minder die tragischen, die nicht genug die Liesen der menschlichenNatur ansprechen. Ihre Zeitgenossen nahmen ihre Arbeiten mit bei»lautesten Beifall auf, und zogen sie selbst dem Shakespeare vor, mitder Behauptung, daß durch sie erst die Englische Bühne den höchste»Gipfel erreicht habe. Die unparteiische, nicht mehr vvm Rauschedes Augenblicks ergriffene Nachwelt hat dieses Urtheil verworfen,und Shakespeare die Palme zuerkannt. Von beiden wird erzähl»,daß sie Schenken und Wirthshäuser gern besuchten und dort diemenschlichen Charaktere studirten, und daß sie einstmals, als sieaneinem solchen Ort über den Schluß eines Stückes gestritten, wob"der eine auf der Ermordung deS Königs, der andere auf demGegentheile bestanden, beide arretirt worden waren» weil >»a«sie für Leute angesehen, die das Leben des Königs bedrohte»'Das auf unsere Bühne mit Beifall gebrachte Lustspiel: StiU/Wasser sind tief, ist eine freie Bearbeitung ihres kuls » v-U»»nil liove « -vif«.
Fleuretten, Liebesschnicicheleic», schmeichelhafte Liebesrede«-Fleurist, auch Florist, ein Blumenfreund, Blumenkenner, W«'menzieber. Auch ein Blumenmaler und Blumenhändler. Ol-u^a.eine geschmackvolle Verzierung von Blumen und Laubwerk. Desgl"-chcn ein kleines in Kupfer gestochenes oder radirtes Stück, aus all"gorischen Figuren geschmackvoll zusammengesetzt. . ^
FleuruS, FleurS, Flcurp, ein offenes Städtchen ln derGrafschaft Namur, unweit der Sambre. Hier fielen schon im, vor''gen Jahrhunderte zwei Treffen vor, und unlängst die berubirstSchlackt in den Ebenen von Fleurus, zwischen den Oestreich"''unter Coburg und den vereinten Abtheilungen der Ardennen - un-Moselarmee (welche nach dieser Schlacht durch einen Schlusses N»-lionalconvents den Namen der Sambre- und Maasarmee erhielt)
kcr Jourdan, den 2ü> Jnni 1794, welche Belgien
zum zweitt»
Mal« ln die Hände der Franzosen lieferte (vergl. Gcmavpe). OSrftteicher griffen die Franzosen ««, «m Eharleroi 1 » entsta"