XXIX
Att
vermehrten, theilte,r in vier Stämme, vermochte sie, Ihre zerstreu-ten Wohnsitze einander zu nähern und gegen die räuberischen Einfälledenachharker Volker mir einer Umzäunung zu umgeben. Das warder Ursprung Athen-, welches damals Ceecopia hieß. Einer vonEecropS Nachfolgern, ibm gleich an Heiß, wie an Namen, gründete»och eilf andere Städte, die sich aber tn der Folgezeit gegenseitigzu befehden anfingen. Diese schad! chen Zwisngketten beizuleg.u ver-mochte LhejeuS die sämmtlichen Staaten, sich durch ein genauesBaut» zu verbinden, die einzelnen Obrigkeiten abzuschaffen, und Ec«trvpia, das nun Athen hieß, als der Hauptstadt des ganzen Landesdie gesetzliche Macht über den gesammten Verein zu geben. Er selbstwollte, als der Ekl-e un Staare, über die Beobachtung der Ge-setze wachen und das Heer anführen. Das ganze Volk theilte er indr,i bluffen, ,die Vornehmen, Ackerbauern und Handwer-ker. Aus der ersten wurden die Obrigkeiten gewählt, welchedie Heiligrhümer aufbewahrten und die Gesetze erklärten Zugleichverschönerte und vergrößerie er Athen und lud Fremdlinge ei», umdas Land zu bevölkern. Nach Evdru» wurde dir königliche Würdeabgeschafft, an leiner Stelle herrschte ein Archonk, der sein Amt le-bensläi.giich verwaltete. Dies geschah 1077 I. vor Ehr. nachdem diekönigliche Würde von Cecrovs au 4x7 Jahre gedauert halste. Nach3>6 Jahren wurde die Rcgieru«gsz,ir der Archouten auf 10 Jahre,und 70 Jahre darauf auf Ein Jahr bestimmt, dageg.n aber dieZahl der Archont y auf neu» vermehrt. Noch fehlte eine förmlicheGesetzgebung. Der Archont Drakon erhielt d>n Auftrag dazu, aberseine Strenge empörte die Gemmber, und Solo» gab 5Y4 v. Chr.m.ldere Gesetze und eine bessere Berfassung. Die Regicruugssormsollte d,mokralisch seyn, und ein Senat von 40c-Mitgliedern ge-wählt aus tun drei ersten Volksgämmen, die Gewalt des BolkSleiten. Das Volk theilte er in vier Klaffen nach dem Vermögen.Aus den drei ersten sollten die Staacsämter besetzt, die vierte aberzr,r Volksversammlung gelaffu werte», um durch ihre Stimmegleichfalls an der Gesetzgebung Theil zu nehmen. Allein diese V-r»faffuug war zu künstlich, um zu bestehen. Pifistratus, ein Mannvon Talenten, Kühnheit und Ehrbegierde trat scheinbar an die Spitzeder aiinen Klasse, und bemächtigte sich der Herrschaft Atbeus.Seine Regierung war glänzend und wohlthätig, aber ferne Söhnekonnten sie mwk behaupten. Hipparch ward ermordet und Hippiasv.e .trieben. Kiisthenes, ein Freund des Volks, bemühte sich durcher»tge Aenderungen in der solvulschen Verfassung künftigen Mißbräu-wen vorzubauen. Er theilte das Volk in zehn Stämme und ließ" Senat aus 500 Personen besteh». Jetzt trat die glänzende Pe-r ove des berühmte» Persisch n Krieges ei», welcher Ätben aus denvoch^ren Gipfel der Große und des Änlehns erhob. Milriades ver-achtete bei Marathon, Themistokles bei Salamis die fast zahllose*Mcr,nacht, lemr zu Lande und dieser zur See; die Freiheit Gtie«weulands ging in jugendlichem Glänze auS einem Kampfe hervor," r>,r he,, gewissen Untergang zu bereiten schien, »nd begeisterteganze Nation. Die Rechte des Volks wurden noch beträchtlich'"»eitert. Die Archontcn und andern Odrigk-itcn wurden ohne"»rerschstd aus allen Vvlksklaffrn gewählt. «Linien und PeriklcSfubrt.» die höchste Flor Athens herbei, aber letzterer legre auch>«on den Grund zu dem nachdengrn Sittcmmderbniß und dem all«