Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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XXXVI
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ist der Zustand, von welchem Alopstöck sagt, daß unLdke Vorstelln^Leu »er Seele zu fast ivirklicven Dingen wurden. 'Ester eine« solchenZustandes gar nichl fähr» wäre, der könnc, zwar vtel^ Vorstellungenhaben, aber was es heiße, sich etwas darstellen, würde er Nicht wis'sen; er wurde zwar sich mittheilen können, «der ohne Ausdruck.

Lusgedcuge» »n Schlesien und in der Lausitz unter den Land'leimn dasienige, was der avgehendc W rch von ie-ncm Nachfoigekjährlich gn Lebensmitkcln erbälc; rn dör Sbeilausttz gewöhnlich »ukGedinge. Zn Südpreußen und andern Gegenden versteht nia»darunter alles dasjenige, was ein Landwirth der Uebergade senekWirthschasr an seinen Sohn, Schwiegersohn m oder beim Verkamderselben, so wie auch dasjenige, was m den Städten ein. Wirth,Hausbesitzer rc, b,i der Übergabe od r dem Verlasse seiner Wirth'schafl oder seines Hauses für sich ausdingk oder auSdedinar. Dile«Ausgedinge besteht nicht allein m einer gewissen Menge Lebensmitlel,sondern auch in freier Wohnung, oft auch »>ocv in einigem baate«Gelde und bei den Landleulen in einige» Stücken Vieh, einem Gat-ten und nicht selten it> einem eigenen Häuschen. Daher die Aus'

drücke», im Ausgedinge seyn, sitzen.

Aussah, eine jetzt ungewöhnliche Krankheit, ehemals aber '»Morgenländern, besonder« bei den Jude», sehr gewöhnlich. Die be-stand eigentlich in einem bösartigen Hautausschlage. I" wetkererBedeutung nennt man einen ansteckenden Krebs, her über desganzen Leib verbreitet ist, ferner die Kinnen bei den Schweinen, ei-nen Aussatz. Auch der (tzriod oder bje Räudigkeit au den Baumes,wenn der Stamm ganz mit Flechten überzogen ist, so daß die H»rU'gefäße,,befinden dadurch verstopft werden, beißt Aussatz. :

Aussußen,.heißt in der Schiidekunft, aus einem Körperdarin befinkticheu, auslöslichcn Theile durch Waschen mit W»istkhinwegschaffeu einen Körper von den anhängenden Salztheilen durchWasser befreien und reinigen.

" Aüsterlitz» eine kleine Stadt von etwa 140 Häusern in he»Fürstl. KaunitzRittdergischen Herrschaft gleiches Namens, im Pr.m?«er Kreise in Mädreu; sie hak ei» prächtiges Schloß mit einemneu Garten. > Dieser Ort hat eine große Berühmtheit in der neuemGeschichte erhalten, durch die Schlacht, welche hier am 2. Decent"I805 von den Franzosen gegen die vereinten Oesterreicher und Ruße»griftsexr und gewonnen wo.den ist, und de ren Resultat der nachher'^Prekburger Friede (m.s. d.Ark.) war-, Das Lerrain von Ansteriitz.Ggewinnen, um sich da zu schlagen, soll Napoleon den Feldzog inrc» verfolgt habe»,; den» vierzehn Lage vorher sagte er schon: „tersucher alje dies, Höben genau; hier werdet ihr euch schlagen,zwei Monate vergebn." Seit' dem 20. Nvv. schon war Nap0lein Brunn; «lS er erfuhr, daß dieKaiser Franz und Alera"d e r von OlImütz aus m W c,scb a n ang> komme» waren sendetedurch den G neral Savarr ein freundster.,-« DewiÜkvmmungebR"an A.erand r; Savari mußte den lebhaftenWnnich des Kail'Mnach Alerand er« Kreundschast ausdrücken; dieser anrwortcte d."„Chef der Französischen Nation " daß er nichts so sehr wünsche, 's»den Frieden in Europa mit Loyalität und auf billigen Grundlagehergestellt zu sehen. Den Lag darauf ließ der Französische Kä ser v-Russi'chcn «ine Zusammenkunft vorschlage»; Fürst Dolgorn» 'Äleranhers Adjutant, erschien statt seiner; die Unterredung

fruchtlos» ein Franz. Bulletin erzählt, daß dem Franz. Kali» ö"»