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ihrer Aeltern, des Prinzen Ludwig Franz de Bourbon-Conto undder Herzogin von Mazarin, enthält, gehört auch noch als wilderSprößling zu diesem Aste; als außerehelich geboren ward sie vonLudwig XV. 1772 legitimirr und am 7. Okt. 1788 in der Abtei St.Nutoinc gekauft; im I. 1799 lebte sie noch zu Paris, als Direktorineiner weiblichen Erziehungsanstalt und prätentirte ihrer Abkunft we-gen von der Französischen Regierung eine Pension.
Boyeldieu (Adrien) geboren zu Roue» gegen das Jahr 1770,ist ein Zögling von Breche, Organisten an der dortigen Domkirche.Gegen das 1 .1795 kam er nach Paris und machte sich bald durch seinTalent chs Klavierspieler und Romanzenkvmponist bekannt. Inletzterer Eigenschaft f-nd er außerordentlichen Beifall, und seine Ro-manzen , 3 'ii es« v r»i <zu» cl'elv« <lvux, l.« monsstesl n. a. wa-ren in Aller Munde. Er wurde beim Conservatorluw als Professordes Pianoforte angestellt, und bildete hier treffliche Zöglinge und ingroßer Anzahl; er war einige Zeit Kapellmeister des Kaisers von Ruß-land, befindet sich aber jetzt wieder in PariS. Für das Theater hater fvl ende komische Opern geschrieben: I^a kamillo »»«-««. 2 or»»'ins VI !Vlonrb«»»iI «r Verviile, I.» äor äs Lurett«, I^o»
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Ilk- äs Lsgägä. Boyeldie» glänzt vorzüglich in der Romanze; undist unter den Componisten was Moncrif unter den Dichtern Frank-reichs ist.
Brantüme (Pierre de Bourdeilles de) war Kammerjunkckbei den Königen Carl IX. und Heinrich NI. von Frankreich und Kam-merberr des Herzogs von Alen^vn. Den yiamen Brantvme führteer von der Abtei dieses Namens, die er wirklich besaß; außerdemhatte er den Titel eines Barons von Rtchemont. Er hatte die Absicht,Maltdeser Ritter zu werden, und begab sich deshaib zur Zeit der Be-lagerung im I. r;üz nach Malta, kam nach Frankreich zurück, undwurde dort mit leeren Hoffnungen hingehalten. Er machte, wie ekselbst sagt, kein anderes Glück, als daß er bei den Köniaen und Gro-ßen wohl gelitten war. Er starb im 8?sten Lebensjahre den 5. Justlüig, und hinterließ uns wichtige Memoiren, welche am meistenbeigetragen haben, die heimlichen Intriguen der Höfe Carls IX. undHeinrichs tll. und >V. aufzudecken. Seine Geschichte der Katharinaund der Maria von Medicis ist reich au Aufschlüssen über die Cha-raktere dieser Prinzelstnnen und des Ganges der Begebenheiten ihre»Zeitalters. Er bar eine ganz eigene Art zu erzählen, die nur zuwei-len gar zu weitschweifig nnd redselig wird; aber ein naiver und offen-herziger Ton locht dem, was er sagt, anziehendes Interesse.veriäsfig ist er indeß keineswegs; eine Menge ««gegründeter Behaup-tungen und unwahrer Anekdsten find durch ihn in Umlauf gekommen»man darf ihn daher nur mit Vorsicht gebrauchen.
Burney (Carl), ein berühmter musikalischer Schriftsteller wurdtzu Worchcster im Z. 1727 geboren. Sein Vater unterrichtete lb«in den ersten Elementen der Musik und schickte ihn darauf nachdon, um daselbst unter der Leitung des Doctvr Arm- das Studiumdieser Kunst zn vollenden. Nachdem sein Lebrer ihn sich selbst nbf"lassen hatte, spielte er i» einem Orchester und gab Musikunterricht«allein seine Einnahme reichte für seine Ausgaben nicht bin, und e«war genöthigt, nach seinem Geburtsort zurückzukehren. Nach einigeiJahren kam er wieder nach London, und jetzt war er glücklicher.dekam eine Stelle in einem Orchester und oomponjrke ein Diverriiie
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